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Alleskönner Vitamin C

„Anti-skorbutisches Vitamin“, Ascorbinsäure, wurde Vitamin C bei seiner Entdeckung genannt. Ein Zufallsfund, der aber endlich erklärte, warum die Seefahrer nicht mehr unter Skorbut litten, seit sie ausreichend Zitrusfrüchte oder Sauerkraut mit an Bord nahmen

 

Das wasserlösliche Vitamin C kann vieles: Es hat antioxidative Eigenschaften und als Cofaktor von Enzymsystemen eine wichtige Aufgabe im Stoffwechsel. Außerdem sorgt es dafür, dass das Abwehrsystem auf Zack ist. Vitamin C beeinflusst das Aussehen unserer Haut, da es an der Bildung von Kollagen und Bindegewebe beteiligt ist und die Wundheilung der Haut fördert. Bei der Bildung von Knochen und Zähnen mischt es ebenfalls mit. Auch der Eisenhaushalt ist Vitamin-C-abhängig, denn ohne das Vitamin könnte unser Darm das lebensnotwendige Eisen nicht aus pflanzlicher Nahrung aufnehmen.

 

Umso erstaunlicher, dass der Mensch, im Gegensatz zu den Tieren, seine Fähigkeit, das wichtige Vitamin selbst herzustellen, im Laufe der Evolution verloren hat. Deshalb müssen wir Vitamin C mit der Nahrung aufnehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag 110 mg Vitamin C für Männer und 95 mg für Frauen, für Schwangere 105 mg und für Stillende 125 mg pro Tag. Der Vitamin-C-Bedarf lässt sich gut decken, denn es steckt in allen Obst- und Gemüsesorten, besonders in Zitrusfrüchten, Paprika, Grünkohl, Schwarzen Johannisbeeren und Kartoffeln.

 

 

 

 

 

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