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Hepatitis E

Für einen gesunden Stoffwechsel ist die Leber unerlässlich. Zahlreiche Substanzen werden in ihr abgebaut, umgewandelt oder hergestellt. Allerdings gibt es Viren, die ganz gezielt die Leber attackieren. Ein solcher Erreger ist das Hepatitis-E-Virus.

 

Für gewöhnlich verursacht das Hepatitis-E-Virus eine akute Leberentzündung, die jedoch in den meisten Fällen von alleine wieder ausheilt. Manchmal entwickeln Betroffene auch gar keine oder nur sehr schwache Symptome, sodass die Erkrankung unentdeckt bleibt. Berichte über chronische und schwere Verläufe, insbesondere bei Menschen  mit geschwächtem Immunsystem, sind glücklicherweise sehr selten.

 

Infektion & Prävention

Zwar kommt Hepatitis E weltweit vor. Die Gefahr, sich mit Hepatitis E zu infizieren, besteht aber vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten. Dies kann durch kontaminiertes Wasser oder unzureichend gegarte Speisen geschehen, aber auch durch Kontakt mit lebenden Tieren. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich, weshalb eine Hepatitis E in Deutschland gemäß dem Infektionsschutzgesetz

meldepflichtig ist.

 

Nachweis & Therapie

Die Diagnose einer akuten Hepatitis-E-Infektion geschieht üblicherweise durch den Nachweis entsprechender Antikörper im Blut. Einige Symptome, die auf eine Infektion hindeuten können, sind Schmerzen im Oberbauch, Appetitmangel und Übelkeit, Fieber und Müdigkeit. In schwereren Fällen kann es auch zu einer Gelbsucht kommen. Die gute Nachricht: Bei Patienten mit gesundem Immunsystem muss eine Infektion meist nicht behandelt werden.

 

 

 

 

 

 

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