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14. Juni – Welt-Blutspende-Tag

Nahezu jeder hat schon einmal von den Blutgruppen A, B, AB, 0 und dem Rhesusfaktor gehört. Beide Systeme dienen der grundsätzlichen Klassifizierung menschlichen Blutes – und beide verdanken wir dem österreichischen Mediziner Karl Landsteiner. Dessen Geburtstag ist der 14. Juni 1868. Und so findet seit 2004 alljährlich am 14. Juni der Welt-Blutspender-Tag statt – ihm zu Ehren, aber vor allem auch zu Ehren all jener Frauen und Männer, die dringend benötigtes Blut spenden und damit Leben retten.

 

Ins Leben gerufen wurde der Welt-Blutspender-Tag von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. In Deutschland ehren Vertreter des DRK anlässlich dieses Datums Blutspenderinnen und Blutspender im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Berlin. Denn das Ziel dieses Tages ist nicht nur, auf die Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam zu machen und die Spendenbereitschaft zu erhöhen, sondern auch Spendern die verdiente Anerkennung zu zollen.

 

Derzeit reichen die Spenden noch, um den Bedarf zu decken. Doch die Spendenbereitschaft ist rückläufig, während der Bedarf steigt. Ein Blick auf die Statistik macht deutlich, warum der Welt-Blutspender-Tag notwendig ist: 80 Prozent aller Bundesbürger brauchen mindestens einmal in ihrem Leben fremdes Blut. Doch von den 33 Prozent der Bevölkerung, die aufgrund ihres Alters und ihrer körperlichen Verfassung als Spender infrage kommen, gehen nur 3 Prozent tatsächlich spenden. Dabei ist es so einfach: ein kleiner Pieks, 30 Minuten entspannen, fertig!

 

 

 

 

 

 

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