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Über die Haut die Seele streicheln

Unsere äußere Hülle gilt vielen als „Spiegel der Seele“. Warum also nicht einmal versuchen, die Seele zu erfreuen, indem wir der Haut Gutes tun?

 

Wer seine Haut pflegt, fühlt sich nicht nur „wohler in seiner Haut“, sondern verlangsamt deren natürlichen Alterungsprozess und beugt einigen Krankheiten und Verletzungen vor. Im Vordergrund der Pflege stehen, wie der Berufsverband der Deutschen Dermatologen betont, Sonnenschutz und Feuchtigkeit.

 

Vor allem trockene Haut braucht rückfettende Reinigungsprodukte und viel Feuchtigkeit. Am besten eignen sich dazu parfümfreie Produkte, denn Duftstoffe können trockene und empfindliche Haut zusätzlich reizen.

 

Ebenfalls gut: reichlich trinken, am besten Wasser, Saftschorle oder Früchte- und Kräutertees, und viel wasserhaltiges Obst und Gemüse essen. Etwa Gurken enthalten das Spurenelement Silizium, das Haut, Haare und Nägel stärkt. Pflegeprodukte für empfindliche Haut sind im Handel eigens gekennzeichnet. Wer unter einer Allergie leidet, sollte grundsätzlich die Inhaltsstoffe auf der Verpackung mit seinem Allergiepass abgleichen. Vor allem empfindliche Haut sollte nicht zu häufig gewaschen werden, da dies ihr Gleichgewicht stören kann. Einmal täglich ist völlig ausreichend. Fettige Haut, die zu Unreinheiten neigt, reagiert am besten auf Produkte, die überschüssiges Fett binden, die Talgdrüsen beruhigen und so Hautunreinheiten entgegenwirken.

 

Wichtig ist, dass die Haut bei der Reinigung nicht komplett entfettet wird. Das würde ihren natürlichen Säureschutzmantel zerstören und die Talgdrüsen anregen, mehr Fett zu produzieren, um den Verlust auszugleichen.

 

Heilsamer Schlaf

Unabhängig vom Hauttyp geht es immer auch darum, für unser größtes Sinnesorgan gesunde Rahmenbedingungen zu schaffen. Damit die Haut sich von den Strapazen des Alltags regenerieren, sprich neue Zellen bilden kann, ist ausreichend Schlaf ein großes Plus. Essen aus frischen Zutaten und mit reichlich (B-)Vitaminen und Mineralstoffen hält die Haut ebenso gesund wie reichlich Flüssigkeit (um die 1,5 Liter täglich), viel Bewegung und wenig Stress.  Was fällt auf? Richtig: Was der Haut hilft, tut auch Körper und Seele gut. Und was ihr schadet, nämlich  Tabak, Alkohol, UV-Licht und Schlafmangel, ist ganz allgemein nicht gut für Körper und Seele.

 

Sonne: Energie und Risiko

Zwar hellt die Sonne, die sich jetzt wieder häufiger am Himmel zeigt, unsere Stimmung auf, und ihre Strahlen regen über die Haut die Bildung von Vitamin D sowie die Produktion des „Glücks- hormons“ Endorphin an. Aber sie trocknen die empfindsame Hülle auch aus, sodass sie vorzeitig altert, Flecken bekommt oder gar durch Zellveränderungen an Krebs erkranken kann. Um die Haut in der sonnigen Jahreshälfte zu schützen, rät Dr. med. Christoph Liebich vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen: direkte Sonne vermeiden, UV-Schutz auftragen – und nach dem „Lichtbad“ gut pflegen!

 

Lotion oder Milch?

Menschen mit eher trockener Haut greifen besser zu einer Körpermilch als zu einer Körperlotion. Beide Pflegemittel sind Emulsionen aus Wasser und Öl, aber sie unterscheiden sich in ihrem Fettgehalt: Während die Körperlotion einen hohen Wasseranteil hat, ist die Körpermilch reicher an Fett. Fettreiche Lotionen oder Cremes sollten dabei möglichst dünn aufgetragen werden.

 

 

 

 

 

 

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