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Stimmungstief muss nicht sein

Schon der normale Winter ist für einige Menschen eine emotionale Ausnahmesituation. Durch die Einschränkungen infolge von Covid-19 kann sich das Gefühlsleben aber noch weiter verdunkeln. Das Licht am Ende des Tunnels: die Möglichkeit, den Alltag gemäß den eigenen Regeln zu gestalten, soweit das eben möglich ist. Denn in Finnland weiß man: „Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume; dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.“

 

Hilflosigkeit und Zukunftsängste sind angesichts der aktuell sehr ungewissen Situation kaum verwunderlich. In der Folge fühlen wir uns manchmal niedergeschlagen und antriebslos. Zu der äußeren Isolation kommt dann noch der innere Rückzug, der uns zu schaffen macht. Um dem zu entgehen, können wir unsere geistige Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz trainieren und gleichzeitig aktiv werden, anstatt uns einzuigeln.

 

Klarheit über Gefühle und Wünsche

So empfehlen Psychotherapeuten einige Kniffe, um die Stimmung aufzuhellen. Dazu zählt beispielsweise, trotz der Kontaktbeschränkungen mit Freunden und Familie im Kontakt zu bleiben. Hier kann die Videotelefonie einen wichtigen Beitrag leisten, weil es die Vertrautheit zwischen den Gesprächspartnern stärkt. Reden Sie in diesen Gesprächen auch über Ihre Gefühle. So sehen Sie die eigene Situation klarer und haben mehr Handlungsoptionen. Außerdem ist eine feste Tagesstruktur wichtig. Die sollte am besten auch Spaziergänge oder eine Joggingrunde umfassen, damit Sie Ihren Bewegungsdrang stillen können.

 

Optimismus und bewusste Entspannung

Auch bewusste Entspannung, vielleicht durch ein Schaumbad oder ein leckeres Essen, kann helfen, mit den Gegebenheiten umzugehen. Das Wichtigste ist aber, dass wir zuversichtlich und optimistisch bleiben. Dafür sollten wir uns auch Rückzugsräume schaffen, in denen wir nicht ständig mit Corona konfrontiert sind. Hat man das geschafft, grübelt man im Idealfall auch nicht ständig nach, sondern kann sich auf die schönen Dinge des Alltags fokussieren – denn die gibt es trotz Pandemie immer noch.

 

 

 

 

 

 

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