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Das Sonnenvitamin – Vitamin D

Es gibt den Sonnabend, die Sonnenblume, den Sonnenkönig – und das Sonnenvitamin. Diesen umgangssprachlichen Namen erhielt das Vitamin D, weil die Sonne bei dessen Entstehung eine wichtige Rolle spielt. Denn anders als die meisten Vitamine nehmen wir Vitamin D nicht hauptsächlich durch unsere Nahrung auf, sondern bilden es selbstständig in unserer Haut.

 

Gerade jetzt während der Wintermonate ertappen wir uns wohl alle immer wieder, wie wir bei plötzlichem Sonnenschein stehen bleiben und ein paar Sekunden lang einfach die Helligkeit in uns aufsaugen. Für unsere Psyche ist so ein Sonnenbad Wellness to go. Aber auch unsere Haut wird durch die wärmenden Strahlen stimuliert. In ihren Schichten bildet sich dabei aus dem Sterin 7-Dehydrocholesterol mithilfe der UV-B-Sonnenstrahlung zunächst das Prävitamin D3, später dann das Vitamin D3, das Sonnenvitamin.

 

Wichtig und schnell verfügbar

Unser Körper benötigt Vitamin D für eine ganze Reihe von Aufgaben, beispielsweise für den Muskelaufbau und die Knochenstabilität. Um der Haut die Möglichkeit zu geben, auch in der dunklen Zeit zwischen März und Oktober den Bedarf an dafür nötigem Vitamin D zu decken, reicht es Experten zufolge, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal in der Woche für einige Minuten der Sonne auszusetzen. Oder Sie machen es wie die im Winter nicht gerade sonnenverwöhnten Skandinavier und setzen eine Tasse Lebertran an. Aber Vorsicht: Der penetrant-ölige Geschmack ist nicht jedermanns Sache.

 

Bei Verdacht auf einen Mangel zum Hausarzt

Typische Symptome für einen Vitamin-D-Mangel sind Müdigkeit, Haarausfall, Nervosität, Sehschwäche und häufige Knochenbrüche. Der Hausarzt kann eine solche Mangelversorgung mithilfe eines Blutbildes feststellen und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel verordnen. So vermeiden Sie auch eine Überversorgung, die durch die unkontrollierte Einnahme von Vitamin-D-Präparaten auftreten kann.

 

 

 

 

 

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