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Roter Reis

Seit über 8.200 Jahren bauen die Menschen Reis an. Das kleine Korn gehört also nicht nur zu den weltweit wichtigsten Lebensmitteln, sondern auch zu den ältesten. Zeugnis dieser langen Geschichte sind allerlei Unterarten und Gruppen. Eine Sorte, die bisher wenig Beachtung fand, ist der Rote Reis. Sein Verzehr soll insbesondere bei erhöhten Cholesterinwerten für Linderung sorgen.

 

Um Verwirrung vorzubeugen: Es gibt zwei Sorten, die sich Roter Reis nennen. Die eine ist der rotschalige Reis, der in der französischen Camargue und im vietnamesischen Bergland angebaut wird. Der Reis, bei dem es hier gehen soll, ist jedoch ein anderer. Seine rote Färbung erhält der gekochte, eigentlich weiße Reis durch die Fermentation mit dem Schimmelpilz „Monascus purpureus“. Dieser Schimmelpilz soll auch für die cholesterinsenkende Wirkung des Roten Reis verantwortlich sein, da sich während des Fermentationsprozesses Monacolin K bildet. Diese Substanz soll Studien zufolge die körpereigene Cholesterinproduktion ganz ähnlich wie Statine hemmen.

 

Alternative zu Statinen? 

Die wichtigste Möglichkeit, den Cholesterinspiegel zu beeinflussen, ist zweifellos der Lebensstil. Die Ernährung, Bewegung, die Gewichtsreduktion und ein rauchfreies Leben sind hier die wichtigsten Stellschrauben. Doch nicht immer ist das ausreichend. In diesen Fällen werden in der Regel Statine eingenommen, die jedoch leider auch nicht immer und von jedem gut vertragen werden. Der Rote Reis könnte hier eine Alternative sein. Inwieweit die Einnahme für Sie selbst in Frage kommt, können Sie am besten mit Ihrem Arzt besprechen. Der wird Sie auch genauer über die Wirkungsweise des Roten Reis aufklären. 

 

 

 

 

 

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