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Den Hausapothekencheck nicht vergessen!

So wie jede ordentliche Küche über ein gut gefülltes Gewürzregal verfügen sollte, so ist auch kein Badezimmer komplett, in dem die Hausapotheke fehlt – auch wenn diese an einem kühleren und weniger Luftfeuchte belasteten Ort besser aufgehoben wäre, zum Beispiel im Schlafzimmer. Aber anders als beim Gewürzregal entscheidet über den Inhalt der Hausapotheke nicht der persönliche Geschmack, sondern der umsichtige Verstand.

 

Gut sind diejenigen dran, die ihre Hausapotheke nur öffnen, um das Verfallsdatum der darin lagernden Materialien zu überprüfen. Denn diese Arbeit ist zwar ebenso lästig wie notwendig, dennoch dürfte sie der harmloseste Grund sein, warum man sie durchsucht. Die meisten Menschen nutzen sie nämlich deutlich häufiger. Sei es nun wegen des Pflasters, das auf das aufgeschürfte Knie geklebt wird, der Kopfschmerztablette nach einem durchgestressten Arbeitstag oder wegen des Fieberthermometers, das einem Gewissheit geben soll, ob sich die Stirn nun bloß warm anfühlt oder ob man tatsächlich etwas ausbrütet.

 

Sicherheit geht vor!

Neben dem Inhalt ist vor allem die Sicherung der Hausapotheke wichtig. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn der neugierige Nachwuchs auf der Suche nach ungewohnten Geschmackserlebnissen einmal beschließt, all diese merkwürdigen Bonbons durchzuprobieren.

 

Deshalb sollte die Hausapotheke entweder abschließbar sein oder aber in einer Höhe angebracht werden, in der sie Kinderhände nicht erreichen. Lediglich Pflaster und eventuell Desinfektionsmittel sollten auch für Kinder zugänglich sein – vorausgesetzt, deren richtiger Gebrauch wurde zuvor besprochen und am besten auch einmal geübt.

 

 

 

 

 

 

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