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Kein Smartphone für Grundschulkinder

„Bitte, bitte, biiiiittttttteeeee, ich will auch nichts anderes …“ – Der Wunsch ihres Kindes nach einem Handy beschäftigt viele Eltern. Ein eigenes Smartphone sollten Kinder aber frühestens mit 12 Jahren bekommen, empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

 

Grundschulkinder fehlt es nicht nur an technischer, sondern auch noch an persönlicher Reife, um sinnvoll mit einem Smartphone umzugehen, da sind sich Kinder- und Jugendexperten einig. Wenn es denn schon ein Handy sein muss, sollten Neun- oder Zehnjährige deshalb allenfalls ein einfaches Modell ohne Internetzugang bekommen.

Für Jugendliche dagegen wird das Smartphone ab 12, 13 Jahren zu einem wichtigen Medium, um sich mit anderen auszutauschen und zu verabreden. Dafür reicht es aber zunächst einmal, ein-, zweimal am Tag in die einschlägigen Chats zu blicken – keinesfalls sollte das Smartphone dazu führen, dass sein junger Besitzer sozusagen auf „Stand-by“ lebt, um mögliche Meldungen sofort mitzubekommen und darauf zu antworten. Hier ist natürlich auch das Beispiel der Eltern gefragt.

 

Für den Umgang der Kids mit Smartphones rät die BZgA:

  1. Treffen Sie mit dem Kind Vereinbarungen, wie viel und bei welchen Gelegenheiten das Smartphone genutzt werden darf, z.B. nicht beim Essen oder nicht mehr nach 20 Uhr.
  2. Legen Sie gemeinsam fest, welche Angebote, z. B. Soziale Netzwerke, Kinder nutzen können.
  3. Im Übrigen gilt: Je abwechslungsreicher die Familienzeit gestaltet ist, umso zugänglicher sind Kinder und Jugendliche für andere Erlebnisse als online zu sein.

 

 

 

 

 

 

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