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Sport im Winter

Menschen, die im Sommer regelmäßig Sport treiben, sind im Winter häufig weniger aktiv. Dabei gibt es gute Gründe, die Laufschuhe auch während der kalten Jahreszeit nicht an den Nagel zu hängen – vorausgesetzt, man beachtet einige Dinge, um die höhere Verletzungsgefahr zu minimieren.

 

Aufwärmen

Wer im Winter gleich mit Volldampf loslegt, der tut seinen Muskeln, Bändern und Sehnen keinen Gefallen. Manchmal genügt es schon, in einem langsamen Tempo zu beginnen, z.B. beim Schlittschuh- oder Radfahren. Bei anderen Sportarten, auch beim Laufen, ist jedoch ein tatsächliches „Aufwärmtraining“ angesagt. Nach 10 bis 15 Minuten kann es dann richtig losgehen.

 

Kleidung

Am besten greifen Sie zu Funktionskleidung. Die saugt sich nicht mit Schweiß voll und transportiert die Feuchtigkeit ab. Manche Funktionstextilien weisen Feuchtigkeit auch nach außen ab und eignen sich auch für Regen und Schnee. Ein weiterer Vorteil von Funktionskleidung: Häufig hat sie auffällige Farben oder Reflektorstreifen und macht Sie bei trübem Wetter gut sichtbar.

 

Atmen

Schon klar, Atmen ist generell wichtig. Allerdings kann kalte Winterluft unsere Lungen ziemlich strapazieren. Das Problem: Wenn wir uns anstrengen, atmen wir oft durch den Mund. Anders als beim Atmen durch die Nase wird die Atemluft dadurch aber nicht vorgewärmt. So strömt eisig kalte Luft in die Lungen und strahlt von dort auf unser Herz aus, wodurch sich die Herzkranzgefäße verengen und unser Herz stärker arbeiten muss. Wenigstens teilweise können Sie mit einem Tuch um Nase und Mund Abhilfe schaffen.

 

Trinken

Meist verspüren wir im Winter deutlich weniger Durst als im Sommer. Wir benötigen im Winter dieselbe Menge Flüssigkeit. Vor allem beim Wintersport sollten Sie darauf achten, dass Ihr Körper ausreichend hydriert ist. Hierfür eignet sich Wasser, auch Kräuter- und Früchtetees ohne Zucker, die Sie zusätzlich von innen wärmen.

 

Herzkreislauferkrankungen

Wer unter Herzkreislauferkrankungen leidet, sollte lieber im Warmen trainieren. Der Grund: Wenn zu verengten Herzkranzgefäßen auch noch körperliche Belastung und Kältestress hinzukommen, kann das für Betroffene lebensgefährlich werden. Herzpatienten sollten daher unbedingt mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie ihre Trainingseinheiten an die frische Luft verlegen. Es kann ja zum Beispiel auch das tropisch dekorierte Hallenbad sein. Dann ist der Sommer immer nur eine Bahnlänge entfernt.

 

 

 

 

 

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