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Keine dicke Lippe riskieren

Bei einem schwächelnden Immunsystem - das ist beispielsweise bei Erkältungen im Winter oder bei intensiver UV-Strahlung im Sommer der Fall – zeigen sich oft unangenehme Bläschen an der Lippe: Herpesviren nutzen die Gunst der Stunde. Weil Erkältungen oft mit erhöhter Temperatur verbunden sind, werden die Herpesbläschen auch Fieberbläschen genannt.

 

Herpes simplex ist eine der Virusarten, die beim Menschen oft zu finden sind. Die meisten von uns tragen das Virus nach einer Infektion in sich. Ob und wie häufig die Infektion ausbricht, hängt vom Immunsystem ab. Herpes-Viren können jahrelang schlummern, bis sich ihre Existenz in den Lippenbläschen zeigt.

 

Herpes simplex labialis (Lippenherpes) ist sehr ansteckend, er wird durch Schmierinfektion übertragen und gelangt in erster Linie über die Mundschleimhaut in den Körper. Wer unter einem Herpes leidet, sollte darum besonders auf Hygiene achten, damit er nicht alle anderen Familienmitglieder infiziert. Besonders in der Flüssigkeit, die aus den Bläschen austritt, ist die Virenkonzentration sehr hoch. Auf Küssen und Schmusen sollte man besser verzichten. Glas oder Essbesteck sollten nicht geteilt werden, ebenso wenig das Handtuch. Beim Fingerkontakt mit den Bläschen sollten die Hände anschließend gründlich gewaschen werden, damit die Viren nicht auf die Gesichtshaut, in die Nase oder in die Augen übertragen werden. Herpesbläschen können übrigens auch im Mund auftreten.

 

 

 

 

 

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