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Länger besser hören:  Nachhaltiger Nutzen durch Gehörschutz und vorsorgliche Hörtests

 

Wenn es um Lärm geht, denken die meisten Menschen überwiegend an Geräusche, die als störend und nervend empfunden werden. Doch gerade in der Freizeit, bei Konzerten, Sportveranstaltungen, Straßenfesten, Partys oder in Diskotheken kann die Lautstärke schnell gehörschädigend wirken.

 

Werden die Ohren durch zu hohe Schallpegel überstrapaziert, versetzt sich das Gehör in eine vorübergehende Schwerhörigkeit und liefert am Ende nur noch ein dumpfes Hörerlebnis, länger anhaltendes Rauschen in den  Ohren inklusive. Nach einer solchen Hörschwellenverschiebung (Temporary Threshold Shift) wird sich das  Gehör zwar meistens wieder erholen, sofern eine ausreichende Ruhephase gegeben ist, aber die Gefahr von Hörschäden, anhaltenden Ohrgeräuschen (Tinnitus) und Überempfindlichkeiten bei normalen Geräuschen (Hyperakusis) bleibt bestehen.

 

Wer also verantwortungsbewusst mit seinem Hörsinn umgeht und trotzdem nicht auf lauten Musikgenuss verzichten möchte, hält Abstand zu Lautsprechern und anderen Lärmquellen und nutzt Schallschutz. Eine komfortable Lösung ist individuell angefertigter Gehörschutz vom Hörakustiker. Dieser dämmt den Schall linear und verändert nicht das gewohnte Klangbild. Einfache Ohrstöpsel mindern dagegen vor allem die hohen Frequenzen. Die  dadurch entstehende Klangveränderung wird aber  meistens nach kurzer Zeit kaum noch wahrgenommen, da sich das Gehör daran gewöhnt.

 

Diese Eigenschaft ist allerdings auch ein Grund dafür, dass viele Menschen beginnende Hördefizite zunächst nicht bemerken und sich auch an das allmählich schlechtere Hören und Verstehen gewöhnen. Wer also seine Ohren schützt, sorgt in zweierlei Hinsicht vor: Hörschäden durch Lärm und Lautstärke werden verhindert und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Gehör führt zu mehr Bewusstsein und Sensibilität gegenüber möglichen Veränderungen der Hörleistung.

 

Experten empfehlen daher das Tragen von Gehörschutz zur Lärmprävention. Denn neben Hörsturz und Knalltrauma, die unmittelbar eintreten, können sich viele kleinere Lärmeinwirkungen, die subjektiv als folgenlos empfunden werden, im Laufe der Zeit zu bleibenden Hörschäden summieren. Ist man regelmäßig Lautstärken ab 85 Dezibel (dB) ausgesetzt, wirkt sich dies nachweislich schädigend auf die Ohren aus. Daher ist bei dauerhaften Geräuscheinwirkungen dieser Intensität an Arbeitsplätzen das Tragen von Gehörschutz gesetzlich vorgeschrieben. Bei Lautstärken ab 100 dB kann es schon nach kurzer Zeit zu bleibenden Hörschädigungen kommen. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch hat eine Lautstärke von ungefähr 55–60 dB. Dabei erhöhen sich die Schallpegel nicht linear, sondern um ein Mehrfaches.

 

Wer also möglichst lange Musik  genießen und im täglichen Leben und in Gesprächen alles hören und verstehen möchte, für den ist der Schutz der Ohren vor Lärmeinwirkung ein unbedingtes Muss. Universell verwend- bare Ohrstöpsel, individuellen Gehörschutz inklusive ausgiebiger Beratung sowie vorsorgliche Hörtests gibt es beim Hörakustiker.

 

 

 

 

 

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