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Den Spurenelementen auf der Fährte …

 

Spurenelemente: Der Name wirkt klein und unscheinbar, fast so, als seien die Stoffe, die unter ihm zusammengefasst werden, nicht wirklich wichtig. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Verfügt unser Organismus über zu wenige Spurenelemente, drohen ernste gesundheitliche Konsequenzen – genauso wie bei einer Überdosierung.

 

Spurenelemente heißen so, weil unser Körper sie nur in winzig kleinen Mengen benötigt. In dieser Hinsicht unterscheiden sie sich deutlich von anderen Nährstoffen wie Fett, Eiweiß, Vitaminen, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Aber genau wie auf diese anderen Nährstoffe können wir auch auf Spurenelemente nicht verzichten.

 

Was macht Spurenelemente aus?

Spurenelemente sind anorganische Stoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen. Ihr Gehalt im Gewebe beträgt zwar weniger als 0,01 Prozent der Gesamtkörpermasse, trotzdem sind sie wichtig für unsere Gesundheit. So ist beispielsweise Fluor notwendig für den Aufbau von Knochen, Zahnschmelz, Bändern und Bindegewebe, Chrom beeinflusst den Blutzuckerspiegel und Eisen die Bildung von Blutfarbstoff, Jod ist wichtig für die Hormonproduktion sowie den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Selen schützt die Körperzellen vor Oxidation und beugt somit Krebs vor, und ausreichend Zink ist essenziell für die Wundheilung und Voraussetzung für ein leistungsstarkes Immunsystem sowie gesunde Haut und Haare.

 

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Alle Spurenelemente haben ein sogenanntes Konzentrationsfenster, das heißt eine Referenzmenge, die wir benötigen, um gesund zu bleiben. In höheren Konzentrationen können manche Spurenelemente giftig oder sogar tödlich wirken, in niedrigeren Konzentrationen drohen Mangelerscheinungen. Ob für eines oder mehrere Spurenelemente ein Mangel oder eine Überdosierung vorliegt, kann ein Arzt überprüfen. Ist dies der Fall, ist eine Ernährungsberatung empfehlenswert.

 

Eine Selbsttherapie in Eigenregie ohne eine professionelle Unterstützung kann dagegen gefährlich sein, da die Gefahr einer Überdosierung bzw. von Wechselwirkungen bestehen kann. Besser, Sie halten sich an den fast schon berühmten Ratschlag aus der Werbung und fragen einfach in Ihrer Apotheke.

 

 

 

 

 

 

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