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Die Plagegeister des Sommers

Sobald sie wieder zuschlagen, schlagen auch wir zu. Gnade ist dabei nicht zu erwarten – von keiner Seite. Die Rede ist von Stechmücken. Natürlich haben auch diese hochfrequenten Plagegeister ihre Daseinsberechtigung, nur eben vorzugsweise nicht in unserer unmittelbaren Nähe – und definitiv nicht im Schlafzimmer.

 

Es vergeht kein Sommer, in dem wir nicht irgendwann das Opfer einer Stechmücke werden. Wer jetzt kratzt, macht jedoch alles nur noch schlimmer. Denn dadurch wird nicht nur der Speichel der Mücke weiter verteilt, was zu einer größeren Schwellung und einem stärkeren Juckreiz führt. In die aufgekratzte Haut können außerdem Keime eindringen, wodurch Entzündungen entstehen können.

 

Als Soforthilfe sollte der Stich stattdessen gekühlt werden. Auch einer Scheibe Zwiebel, Zitrone oder Kartoffel sagt man bei Mückenstichen eine heilsame Wirkung nach. Das Problem: Wer hat für den Fall der Fälle schon immer eine Zwiebel, Zitrone oder Kartoffel dabei? Für unterwegs eignen sich daher eher spezielle Gels oder elektronische Geräte. Die sind leicht zu transportieren und bieten schnelle Linderung.

 

Wer gar nicht erst zum unfreiwilligen Blutspender werden möchte, sollte die Nähe zu stehenden Gewässern wie Pfützen, Tümpeln, Gartenteichen oder auch halbvollen Gießkannen meiden. All diese Orte sind nämlich Mücken-Brutstätten. In der Apotheke gibt es außerdem Mückenabwehrmittel, die sogenannten Repellents. Die können bei sensibler Haut allerdings zu Reizungen führen. Ebenso wirksam wie gesundheitsschonend sind hingegen Moskitonetze vor den Fenstern und über dem Bett. Die bieten den besten Schutz vor den kleinen Draculas.

 

 

 

 

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