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Mineralstoffe – Wie viel ist gesund?

Der menschliche Organismus benötigt eine ganze Reihe von Nährstoffen, um seine Aufgaben verrichten zu können. Dazu gehören zum einen die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett sowie die Mikronährstoffe Vitamine und Mineralstoffe. Gerade die ausgewogene Versorgung mit Letzteren kann jedoch schwierig sein.

 

Mineralstoffe sind anorganische Verbindungen, die in zahlreichen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vorkommen. Unser Organismus benötigt sie beispielsweise für die Regulierung des Elektrolyt- und Wasserhaushalts, ein leistungsfähiges Immunsystem, den Aufbau von Knochen, Zähnen und Muskeln, das Nervensystem, die Blutgerinnung und die Fortpflanzung.

 

Spurenelemente

Manche Mineralstoffe brauchen wir in größeren Mengen. Dies sind die Mengenelemente, zu denen Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium gehören. Mineralstoffe, die unser Organismus lediglich in geringer Menge benötigt, wie z. B.  Eisen, Jod, Fluorid, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom und Molybdän, werden Spurenelemente genannt.

 

Unterversorgung ist eher selten

Bei gesunden Personen, die sich zudem ausgewogen ernähren, ist hierzulande eine Unterversorgung mit Mineralstoffen sehr selten. Bei einer einseitigen Ernährung, bestimmten Allergien oder Unverträglichkeiten, bei Leistungssportlern,  Schwangeren oder Stillenden kann jedoch die Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein.

 

Je mehr, desto besser?

Gerade in Verbindung mit einer sonst reichhaltigen Kost und/oder zusätzlich angereicherten Lebensmitteln kann die Einnahme von hochdosierten Supplementen aber auch zu gesundheitlich bedenklichen Konzentrationen führen. Deshalb sollte die eventuelle Einnahme zuvor mit dem Hausarzt oder dem Apotheker besprochen werden.

 

Problematisch: Natrium und Jod

Bei uns in Deutschland ist im Grunde lediglich die Versorgung mit Natrium und Jod problematisch – allerdings aus unterschiedlichen Gründen.

Denn während Deutschland aufgrund geografischer Gegebenheiten von jeher ein Jodmangelgebiet ist, in dem rund 30 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend versorgt sind, nehmen wir deutlich zu viel Natrium zu uns: Empfohlen wird eine tägliche Verzehrmenge von höchstens 6 Gramm Speisesalz pro Tag. Der tatsächliche Konsum beträgt bei Männern jedoch rund 10, bei Frauen noch rund 9 Gramm – und derart hohe Mengen führen zu einem deutlich erhöhten Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken.

 

 

 

 

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