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Feldsalat – Gesunder Allrounder

Der Feldsalat, auch Schafmaul, Rebkresse, Mäuseöhrchen oder Nüsslisalat genannt, ist eine der wenigen Gemüsesorten, die hierzulande auch im Winter Saison haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass er in Sachen Nährstoffreichtum nichts zu bieten hätte. Ganz im Gegenteil: Der Feldsalat gilt mit als eine der gesündesten Salatsorten überhaupt. Außerdem schmeckt er noch ganz vorzüglich!

 

Dank spezieller Zuchten und Importen aus dem europäischen Ausland ist Feldsalat im Supermarkt das ganze Jahr über erhältlich. Eigentlich handelt es sich aber um ein typisches Herbst- bzw. Wintergemüse, denn der Großteil der Ernte wird zwischen Oktober und Dezember eingefahren. Bis ins 19. Jahrhundert wurde Feldsalat – der Name lässt es noch erahnen – als Beikraut wild vom Feld bzw. Acker gepflückt. Heutzutage wäre ein solcher „Beifang“ aber undenkbar, denn Feldsalat gehört zu den beliebtesten einheimischen Salatsorten. Das mag zumindest teilweise auch an seiner ansehnlichen Form liegen, die selbst von Sterneköchen gerne für ihre Kreationen genutzt wird. Privat können Sie den genügsamen Feldsalat sogar im Blumenkasten züchten. Das Einzige, was dafür nötig ist: ein einigermaßen helles Plätzchen auf dem Balkon oder der Fensterbank.

 

Von fruchtig bis herzhaft – der Feldsalat lässt sich wunderbar kombinieren

Zwei Nachteile hat der Feldsalat jedoch: Erstens sammelt sich durch seine Rosettenform zwischen den Trieben häufig Sand oder Erde. Deshalb sollten Sie ihn gründlich und gegebenenfalls mehrmals waschen. Zweitens werden die zarten Blätter schnell matschig, weshalb der Salat möglichst bald nach dem Einkauf oder der Ernte zubereitet werden muss. Vor allem in Kombination mit Nüssen (Walnüssen, Haselnüssen, Maronen), Obst (Äpfel, Birnen, Orangen) und kräftigem Käse (Camembert oder Blauschimmelkäse wie Roquefort) entfaltet er dann ein herrliches Spiel der Aromen. Auch mit Speck oder einem kräftigen Schinken harmoniert er sehr gut. Und das Dressing? Ob krautig-mildes Joghurtdressing oder eine würzig-vollmundige Essig-Öl-Vinaigrette – der Feldsalat lässt Ihnen die Wahl.

 

Feldsalat gilt als hervorragende pflanzliche Eisenquelle

Eisen gehört zu den essenziellen Spurenelementen, die ein gesunder Organismus unbedingt benötigt. Die beste Eisenquelle ist Fleisch – für Vegetarier und Veganer ist das jedoch keine Option. Feldsalat ist eine geeignete Alternative, um den Eisenbedarf aus pflanzlicher Quelle zu decken. Dabei sollte man ihn mit weiteren Vitamin-C-haltigen Zutaten kombinieren, beispielsweise im Dressing. Hierdurch wird die Eisen-Aufnahme deutlich verbessert. Außerdem versorgt Feldsalat den Körper mit Provitamin A, Vitamin C und Vitamin B12 bzw. Folsäure sowie mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Wie die allermeisten Gemüsearten unterstützt Feldsalat durch seinen hohen Ballaststoffanteil auch die Verdauung und fördert allgemein die Darmgesundheit. Somit ist der Feldsalat nicht nur kulinarisch, sondern auch gesundheitlich ein echter Allrounder!

 

 

 

 

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