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Entspannter leben

Stress macht krank. Der Mensch braucht deshalb Strategien, die ihm helfen, seine körperliche und seelische Gesundheit aufrechtzuerhalten, auch wenn er in angespannten Zeiten lebt.

 

Stress ist eine Reaktion des Körpers auf seine Umwelt. Aber wie wir auf die Umwelt reagieren, können wir zu einem großen Teil selbst beeinflussen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem entspannteren Leben ist deshalb ein kritischer Blick auf das eigene Verhalten. Es sind nämlich nicht immer nur die Kollegen, der Chef, der Partner oder Kinder, die den Stress verursachen, viele Probleme sind selbstgemacht.

Der größte innere Feind ist der Perfektionismus. Er verlangt immer volle Leistung und sorgt trotzdem für Unzufriedenheit. Denn was ist schon perfekt? Aber der Perfektionist hat den Anspruch, immer alles noch besser machen zu müssen. Kein Wunder, dass er gestresst ist. Denken Sie daran: Nobody is perfect!

 

Vollgestopfte Kalender mit eng getakteten Terminen müssen zwangsläufig zu Stress führen. Denn meistens läuft nicht alles genau nach Plan und einiges dauert einfach länger. Und Zeitknappheit und verschobene Verabredungen machen nervös. Hier ist die beste Anti-Stress-Strategie: Puffer und Pausen zwischen den Terminen einplanen.

Immer alles allein machen zu wollen, führt zur Überforderung – das stresst. Besser ist es, auch die anderen mal ranzulassen, die können nämlich auch was. Und manches sogar besser. Delegieren ist entlastend.            

                    

Der Bus kommt zu spät oder der Kuchen brennt an? Der innere Miesmacher beginnt, stressige Gedanken zu produzieren, was dazu führt, dass die ganze Sache plötzlich eine Dimension bekommt, die nicht im Verhältnis zur Sache steht. Die Strategie: positiv denken und gelassen bleiben. Das nächste Mal kommt der Bus wieder zur rechten Zeit und der Kuchen gelingt. Fehler sind menschlich, Pannen gehören zum Leben.

 

Langes Sitzen am Schreibtisch, anstrengende Tage im Büro oder im Haushalt bedeuten Stress. Das führt zu Muskelverspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen. Signale, dass der Körper einen Stressausgleich braucht. Am besten ist es, ihm Bewegung zu verschaffen. Ob Rückengymnastik, Wandern oder Radfahren – Bewegung eignet sich hervorragend für den Stressabbau.

 

Um innerlich ruhiger zu werden, gibt es eine Reihe von psychischen oder körperlichen Maßnahmen, um die Achtsamkeit zu schulen. Wer wahrnimmt, wo er in die Stressfalle tappt, kann sie besser umgehen. Wer Gegenmaßnahmen ergreifen kann, kommt auch in stressigen Situationen schneller wieder runter.

Bleiben Sie gelassen!

 

 

 

  

 

 

 

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