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Entspannen im Wald

In unseren Geschichten hat der Wald viele Gesichter: Manchmal ist er ein Ort der Gefahren und Geheimnisse, ein anderes Mal der Zuflucht und Geborgenheit. Wer aber einmal selbst im Schatten der Bäume und im Schein der Lichtungen wandelt, findet vielleicht wirklich seinen allergrößten Schatz: Ruhe und Entspannung.

 

11,4 Millionen Hektar sind hierzulande von Wald bedeckt. Das ist immerhin knapp ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands. Kein Wunder also, dass laut Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger alle 14 Tage oder öfter einen Ausflug in den Wald unternimmt. Allerdings gibt es auch jenes Drittel der Bevölkerung, das überhaupt nicht in den Wald geht. Aber verpassen diese Menschen was? Vielleicht, denn im Wald finden wir häufig genau das, was uns im Alltag fehlt.

 

Sinnesreigen unter Zweigen

Im Wald gibt es keine Hektik, dafür aber das Rauschen der Blätter und den Gesang der Vögel, das satte Grün der Bäume, das im Herbst gelbrot auflodert, und diesen ganz speziellen Duft, diese Mischung aus Erde, Blütenduft und ätherischen Ölen, die uns aufleben lässt und schlafende Lebensgeister weckt. Der Wald ist ein Kraft-Reservoir, in das wir eintauchen können, wenn uns der Alltag zu sehr herumgewirbelt hat. Er beschenkt uns mit seiner Kraft und ist dabei selbst ein Geschenk der Natur. Gerade deshalb sollten wir aber auch auf ihn achten und ihn vor uns schützen. Gelingt uns das, können wir ihn auch weiterhin besuchen, wenn sich tief in uns der Wunsch nach Ruhe und Geborgenheit regt.

 

 

  

 

 

 

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