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Vorsicht beim Baden in Gewässern

Je heißer die Temperaturen, desto verlockender wird der Sprung ins kühle Nass. Doch gerade nach dem langen Lockdown kommt es häufiger zu Badeunfällen – leider immer wieder auch mit tragischem Ausgang.

 

Im Jahr 2020 verloren in Deutschland 378 Menschen ihr Leben durch Ertrinken. Für dieses Jahr, in dem die Leute wieder vermehrt Urlaub am Meer oder an anderen Gewässern machen, geht die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft sogar noch von deutlich mehr Todesfällen aus. Generell kommt es besonders häufig an Flüssen und Seen zu Badeunfällen, da diese Gewässer deutlich seltener von Rettungsschwimmern überwacht werden als die Badestrände an den Küsten.

 

Mangelnde Routine und Fehleinschätzungen können tödlich sein

Neben Sorglosigkeit und Selbstüberschätzung weisen Experten darauf hin, dass auch die fehlende Schwimmpraxis angesichts geschlossener Schwimmvereine oder ausgefallenen Schwimmunterricht an den Schulen zu einer Zunahme der Zahl der Badetoten führen könne. Sie appellieren deshalb an alle Badenden, insbesondere Badegäste an Seen, Flüssen oder den Küsten, die Gefahren ernst zu nehmen, sich selbst nicht zu über- und die Natur nicht zu unterschätzen – und beim Baden auch immer ein wachsames Auge auf die Menschen in der Umgebung zu werfen, um eventuelle Notsituationen schnell erkennen und Hilfe verständigen zu können.

 

  

 

 

 

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