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Schnelle Spaghetti-Gerichte ohne Tomatensoße

Es geht schnell und ist auch einigermaßen gesund: Spaghetti kochen, dazu eine Packung passierte Tomaten würzen und erhitzen, oder gleich zur fertigen „Bolognese“, „Arabbiata“ oder „Tomatensoße mit Kräutern“ greifen. Das kommt vielen Kindern recht, ebenso Studenten und ganz allgemein allen, die sich nicht groß mit zeitraubenden Rezepten herumschlagen möchten. Damit das mit den Spaghetti nicht allzu eintönig wird, bietet Ihnen der Apotheken-Kurier drei Anregungen.

 

Spaghetti mit Linsen

Eine proteinreiche Variante sind Spaghetti  mit einer Soße aus roten, gelben oder auch schwarzen Linsen. Die haben den Vorteil, dass sie schnell weich werden. Außerdem enthalten Linsen neben hohen Mengen an Eiweiß auch noch B-Vitamine, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Schnippeln Sie je nach Geschmack einige Zwiebeln und eine Knoblauchzehe in eine hohe Pfanne oder einen Topf und braten Sie sie in Öl an, bis sie beginnen, braun zu werden. Dann geben Sie die Linsen, einen Brühwürfel und je nach Geschmack Kräuter, Gewürze, Salz und Pfeffer dazu – und Wasser. Die Wassermenge sollte mindestens doppelt so hoch sein wie die Linsenmenge, das heißt für eine Tasse Linsen brauchen Sie mindestens zwei Tassen Wasser. Das Ganze lassen Sie 15 bis 20 Minuten vor sich hin köcheln, dann hat die Soße die Konsistenz einer herkömmlichen Bolognese.

 

Spinat-Spaghetti

Spinat glänzt durch wenig Kalorien und viele Vitamine, vor allem B, C und Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A – plus Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Als einfache Spinatsoße für Nudeln eignet sich ein tiefgefrorenes Päckchen Rahmspinat (grüner Spinat geht natürlich auch, ist aber eben weniger sahnig), das Sie behutsam erwärmen und je nach Geschmack mit eigenen Zutaten wie z.B. angebratenen Zwiebeln anreichern können, aber nicht müssen. Selbstverständlich taugt das Prinzip auch für andere Arten von Tiefkühlgemüse – bei Bedarf ergänzt von etwas Brühe, Sahne oder Milch, um das Ganze flüssiger zu machen.

 

Undercover-Gemüse

Eine wohlschmeckende und originelle Methode, bei Nudelgerichten Kalorien einzusparen und Vitamine zuzusetzen, empfiehlt TV-Koch Mirko Reeh: Vermengen Sie die Nudeln mit formschön geschnittenem Gemüse. Dabei hilft ein Spiralschneider, der Zucchini, Rote Beete oder Möhren in attraktive schmale Streifen bringt. "Das spart Kalorien, ist gesund und die Psyche hat trotzdem das Gefühl, viele Nudeln gegessen zu haben." Erst recht, wenn auch weiße Gemüsenudeln dabei sind, etwa aus Pastinake oder Schwarzwurzel. Als Soße eignen sich die bereits beschriebenen Varianten ebenso wie angebratene Champignons, Erbsen mit Speck oder – zusammen mit den Nudeln in einer Auflaufform serviert – Rührei oder Omelette.  

 

 

 

 

 

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