© ninami-_AdobeStock

 

Winter im Mittelgebirge

Die deutschen Mittelgebirge (mehr Infos unter www.deutschemittelgebirge.de) ziehen sich vom Harz im Norden über den Odenwald, die Eifel im Westen, das Erzgebirge im Osten bis hin zum Schwarz- und Bayerischen Wald in Nähe der Alpen kreuz und quer durch das Land. So liegt für fast jeden Deutschen ein Ziel in Nähe von maximal drei Auto- oder Bahnstunden. Sie sind ein regelrechter Touristenmagnet. Was wenig wundert, schließlich sind ihre Kulturlandschaften voller blauer Seen, reißender Flüsse, dichter Wälder, malerischer Auen, tiefer Täler und luftiger Gipfel so abwechslungsreich wie anziehend.

 

Nah vor fern

Die Nähe ist zweifellos ein Trumpf, der für einen (Kurz-) Urlaub in den Mittelgebirgen spricht. Allerdings nur einer. Etliche Thermen und Wellness-Anlagen, romantische Hotels und Pensionen sowie ein hervorragend ausgeklügeltes Netz an Wanderwegen, Biketrails, Loipen – in vielen Regionen gibt es zudem auch alpine Liftanlagen, Rodelbahnen oder Schneeschuhrouten, all das macht ungetrübte Winterferien möglich. Zudem trumpfen die Regionen mit einer noch intakten Natur auf. Sogar Wolf und Luchs lassen sich mancherorts wieder blicken.      

 

Weiß gekleidet

Bis knapp 1.500 Meter hoch hinauf ragen manche Gipfel –  immerhin. Im Winter sind sie (fast) schneesicher. Beispiel Feldberg. Mit seinen 1.493 Metern über Meeresspiegel ist er der höchste „seiner Art“. Dicht auf seinen Fersen befindet sich der Große Arber im Bayerischen Wald, der es auf 1456 Meter bringt. Platz drei geht an den Keilberg im Erzgebirge mit immerhin noch 1.244 Metern, es folgt der aus den Wetterberichten bekannte Harzer Brocken mit 1.141 Metern. Natürlich sind sie alle keine alpinen Riesen – dafür jedoch nicht minder schön bis atemberaubend.

 

So thront der Feldberg über Deutschlands größtem zusammenhängenden Mittelgebirge namens Schwarzwald, dem  die alten Römer diesen Namen gaben: „Silva Nigra“. Hier lässt es sich prima Ski fahren (über 60 Pistenkilometer) oder langlaufen. Zwischen Baden-Baden und Freiburg, über dem der Feldberg thront, gibt es entlang der malerischen Schwarzwaldhochstraße jede Menge idyllische Gegenden nebst Wellnesshotels und Kurorten, um auch erstklassig relaxen zu können.    

 

Winter auf Vulkanen

Das geht beispielsweise genauso gut in der Vulkaneifel. Sind deren Hügel in ein weißes Kleid gehüllt, wird einem beim Besuch in den zahlreichen Thermalbädern mit Salzgrotten oder der einzigen Glaubersalztherme Deutschlands in Bad Bertrich richtig warm ums Herz. Naturparks und Landschaftsschutzgebiete, Burgen, Schlösser, wilde Bäche, Flüsse und bizarre Felsen gibt es hier ebenso wie in den meisten anderen „Waldgebirgen“ – wie die Mittelgebirge auch genannt werden. Gleich ob im Westerwald, im Harz, im Vogtland, in der Fränkischen Schweiz, auf der Schwäbischen Alb, im Bayerischen Wald. Allesamt sind sie Erholungsgebiete ersten Ranges – nicht zuletzt auch im Winter.

 

 

 

 

 

Startseite