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Ein Steppensee in Österreich

Der Neusiedler See im Burgenland ist der westlichste aller Steppenseen. Seine idyllische Lage, die überaus liebliche Landschaft und das milde Klima locken Touristen an. Im Herbst ist Wandern, Radfahren, Reiten und Wellness angesagt. An warmen Tagen kann man auch problemlos im warmen See schwimmen.

 

Sanft wiegt sich das Schilfrohr im Wind. Darüber streicht ein Schwarm Fischreiher hin, das Wasser glitzert tausendfach unter intensiv blauem Himmel.

Der Neusiedler See ist ein einzigartiges Naturreservat und Österreichs größter See. Und dies, obwohl etwa ein Viertel des Gebietes bereits auf ungarischem Territorium liegt. Der komplett von einem malerischen Schilfgürtel umrahmte Steppensee wartet mit 2.000 jährlichen Sonnenstunden auf.  

Kurios: am Neusiedler See beträgt die Erdkrümmung ungewöhnliche 9,60 Meter – weshalb man von einem Ende des Sees das andere nicht sieht. 

 

Aktiver, goldener Herbst

Auch und gerade im Herbst ist der See ein wahres Eldorado. An warmen Tagen ist Schwimmen kein Problem, ebenso wenig Surfen, Segeln oder Stand Up Paddeln. Vor allem locken im goldenen Herbst ein 970 Kilometer weites und auf 29 Radwege verteiltes Radwegnetz. Für Freunde des Gehens wartet hier der größte Laufpark Österreichs mit etlichen Wander- und Nordic Walkingrouten. 

Wer lieber auf dem Rücken des Pferdes die Welt entdeckt, wird am Neusiedler See ebenfalls verwöhnt: ein über 270 Kilometer langes Reitwegenetz führt mit zahlreichen Rastmöglichkeiten am pittoresk schönem Ostufer des Sees entlang. Und dies mit Blick auf die nahe Steppe, so dass echtes Pusztagefühl aufkommt.

 

Überhaupt bietet sich ein Abstecher zum Nachbarn Ungarn für Urlauber der Region an. Die pannonische Tiefebene lockt dabei mit ihrer schier unendlichen Weite. Genau so schön ist ein Ausflug nach Eisenstadt, inklusive einem Abstecher zum berühmten Schloss Esterházy.

 

Wellness- und Genussoase 

Viele Urlauber setzen dennoch mehr auf Wellness denn Sport. Das liegt den Einwohnern der pannonischen Region im Blut, gelten sie doch als besonders gelassen und genussvoll – Wellness ist hier in. Beispielsweise in der St. Martins Therme oder per Kneippkur im Zisterzienser Kloster Marienkron.

Freunde eines guten Tropfens sei gesagt: direkt am Steppensee liegen zwei Spitzen-Weinbaugebiete. Das ungewöhnlich milde Mikroklima und die so häufig lachende Sonne lassen fruchtig spritzige Weißweine, vollmundige Rote und süße Prädikatsweine reifen.     

Ein oder zwei Gläser davon sowie einer der zahlreichen kulinarischen Leckerbissen der Region (unser Tipp: Fischsuppe mit frischem Zander) sollten sich der aktive wie der Wellness-Urlauber gönnen.

 

 

 

 

 

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