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Reisen in der „ruhigen“ Zeit

Urlaub machen außerhalb der Ferienzeiten schont den Geldbeutel und oft auch die Nerven. Mit ein wenig Wetter-Glück sind Nach- und Nebensaison ein echter Urlaub-Geheimtipp. Wer statt zu den Schulferien, an Brückentagen oder langen Wochenenden lieber andere Wochen blockt, kann sich auf doppelt erholsame Tage  freuen.

 

Leere Strände, einsame Wanderwege, kein Stau hin zum Urlaubsort, keiner zurück, in den Hotels ein entspanntes Personal … –  das klingt gut. Kostet dann die Unterkunft auch noch weniger, mitunter gerade mal die Hälfte im Vergleich zur vollgestopften Hauptzeit in Juli und August, an Ostern oder in den Weihnachtsferien, ist das Urlaubsglück nahezu perfekt.

 

„Über allen Gipfeln ist Ruh“

Das sagte bereits Goethe. Was er damals nicht wissen konnte: wie es heutzutage auf den Bergen häufig lärmend und hektisch zugeht. Mit Ausnahmen. Denn vielleicht nicht so ruhig wie an der See, aber auch nicht übervoll ist es im Herbst im Gebirge. Der sommerliche „Hike und Bike-Hype“ mit komplett überfüllten Berghütten wie

Hotels im Tal ist vorbei und die Skisaison liegt noch ein wenig in der Ferne. Natürlich kann es gerade an den warmen Föhntagen im Herbst – sofern Wochenende oder Feiertag – nochmals voll werden. Aber ansonsten kann der Alpinfan jetzt die Schönheiten der Bergwelt in vollen Zügen genießen. Ein Tandemflug mit dem Paraglider ins Tal lässt sich genauso problemlos buchen, wie man ohne den Einsatz von

Ellenbogen gemütlich auf der bewirtschafteten Alm sitzen kann. Und auf dem Biketrail hinab ins Tal muss man nicht ständig mit Gegenverkehr rechnen. Die meisten Gipfel sind zudem noch schneefrei, sodass Wandern noch bei jedem Wetter möglich ist. 

 

Jetzt durchstarten

Von den Herbstferien einmal abgesehen, sind Oktober und November somit ideale Urlaubsmonate. Nah wie fern locken in vielen Gebieten die „Schnäppchen“. Auch in der Nähe. Beispiel Ost- und Nordsee. So kann man etwa auf der Insel Rügen durchaus noch warme und sonnige Tage genießen. Dauertrüb kann, muss aber nicht an der Tagesordnung sein. Im Schnitt gibt es an zehn Tagen Regen, das passiert nicht selten auch im Sommer. Tagsüber wird es noch gut 12 Grad Celsius warm bzw. kühl, abgehärtete Naturen baden bei Sonnenschein im Meer bei noch etwa 16 Grad. Ruhe, Platz und gute Preise sind im Gegenzug praktisch garantiert.

 

Blick über den Zaun

In ganz Deutschland wie auch bei den Grenznachbarn sind Urlaubstage in den ruhigen Monaten günstig und stressfrei zu haben. Beispiel Frankreich. Da lässt es sich auch bis in den November vorzüglich an der Cote d’Azur sonnen und baden – ohne sommerliche Mondpreise in den Hotels – und ohne Staus an den berühmten Promenaden von Cannes oder Nizza. Dafür bei wohligen 25 Grad Außentemperatur, während auch das  immerhin noch bis zu 22 Grad warme Meer zum Baden einlädt. Wenn das mal keine sonnigen Aussichten Richtung Jahresende sind.

 

 

 

 

 

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