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Ostsee – Viel Strand & viel Kultur

Etwas nördlich der Kieler Bucht liegen die malerischen Städte Eckernförde und Schleswig. Erstere liegt einer Halbinsel gleich direkt an der Meeresmündung, die zweite ein wenig weiter landeinwärts. Sie haben vieles gemeinsam: gemütliche Gassen, viel Geschichte und die typische lieblich-herbe Frische des äußersten Nordens der Republik.  

 

Auf den Spuren der Wikinger

Das größere Schleswig ist eine kleine Metropole für Antikes und Kunstschätze. Man kann hier einen Blick direkt in die Geschichte werfen, denn rekonstruierte Wikingerhäuser und Befestigungswälle sowie ein angrenzendes Wikinger-Museum mit spannenden Fundstücken bringen das alte Volk lebendig vors Auge.

Schleswig liegt an der Schlei – eine rund 40 Kilometer lange ins Landesinnere reichende Meeresbucht – und lädt auch zum Bummel in den alten Kern der über 1.200 Jahre alten, einstmals von Dänen, Schweden und Franken eroberten Stadt ein. Dabei zählt der Schleswiger Dom von 1134 mit seiner beeindruckenden gotischen Hallenkirche und seinem 112 Meter hohen Turm genauso zu den Sehenswürdigkeiten, wie das mittelalterliche St.-Johannis-Kloster oder das wunderschöne Barockschloss Gottorf (mehr Infos unter www.schweswig.de). Ein anschließender Abstecher in die Fischersiedlung Holm, die ihren Ursprung im 12. Jahrhundert hat, bringt das Leben der Schleswiger von einst nahe. Und manch ein Einwohner lebt auch heute noch so. An einigen der kleinen Häuser finden sich etwa die alten „Klöndören“, zweigeteilte Plaudertüren. Die obere Hälfte wird zum „Schnacken“ (reden) mit dem Nachbarn geöffnet.         

 

Stadt am Strand

Das Ostseebad Eckernförde liegt wie eine Halbinsel in der gleichnamigen Bucht. Wie im viel größeren Barcelona bietet sie direkt vor dem Stadtkern einen gut vier Kilometer langen, traumhaft schönen „Haupt“-Sandstrand sowie einen nicht minder bezaubernden kleineren Südstrand (mehr Infos unter www.eckernfoerde.de oder unter www.ostsee.de). Relaxen und Sonnenbaden pur sind dort angesagt. Die Halbinsel zählt etwa 23.000 Einwohner und wird im Osten vom Meer und im Westen vom Windebyer Noor umschlossen (ein Noor ist eine vom offenen Gewässer abgetrennte Art See). Ostseeurlauber begeistert neben den blendend hellen Stränden auch der Hafen, dessen Flair legendär ist. Dort liegen die typischen Ostsee-Fischkutter mit ihrem frischen Fang (vornehmlich Dorsch und Hering) vor Anker, ebenso prächtige Großsegler und moderne Yachten. Die frische und salzige Brise des Meeres weht weit hinein in die romantischen Gassen der Altstadt mit ihrem alten Rathaus, der berühmten St.-Nicolai-Kirche, der urigen Holzbrücke und dem Meerwasser-Wellenbad nebst allem, was für moderne Wellness steht.

 

Tipp: Ob in Schleswig oder Eckernförde – das klassische Fischbrötchen ist beim Besuch ein kulinarisches Muss.

 

 

 

 

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