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Und im Urlaub auf die Schulbank:

Tauchen, Segeln, Gleitschirmfliegen ...

In den Ferien geht es nicht immer nur um das süße Nichtstun. Die Urlaubszeit kann auch die Möglichkeit bieten, lang gehegte Träume in Erfüllung gehen zu lassen, beispielsweise endlich den Tauch-, Segelflieger- oder Bootsführerschein zu machen.

 

Zugegeben: Theorie pauken, Übungsstunden absolvieren und schließlich eine Prüfung machen – hört sich nicht unbedingt nach Urlaub an. Dennoch nutzen jedes Jahr Tausende Deutsche ihren Urlaub, um sich fern von der Arbeit „fortzubilden“. Zu keiner Jahreszeit werden so viele Segelscheine, Bootsführerscheine und Kenntnis- und Ausbildungsnachweise ausgestellt wie in den Sommermonaten. Anbieter von entsprechenden Lehrgängen haben sich längst auf diese Kunden eingestellt und locken mit Paketpreisen.

 

Abtauchen im Urlaub

Eines der bekanntesten Souvenirs, das gerne aus dem Strandurlaub mitgebracht wird, ist der Tauchschein. Zwar kann man den auch in Deutschland erwerben. Viele Menschen nutzen jedoch lieber die Freizeit im Urlaub, um sich innerhalb kurzer Zeit den begehrten Fähigkeitsnachweis zu erarbeiten – und das in oftmals wunderschöner Natur und unter idealen Bedingungen. Wichtig hierbei ist eine lizensierte Tauchschule, deren Unterricht nach einem bestimmten, standardisierten Verfahren abläuft und deren Urkunde weltweit Gültigkeit hat. Verbände, deren Nachweise international anerkannt sind, sind beispielsweise PADI (Professional Association of Diving Instructors), SSI (Scuba Schools International) und CMAS (Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques).

 

Leinen los, volle Fahrt!

Ebenfalls beliebt ist der Segelschein bzw. Bootsführerschein. Aufgrund seines Umfangs und seiner Komplexität wird er jedoch seltener „mal nebenbei“ gemacht. Das spiegelt sich auch in der Vielzahl der Nachweise wider, die man abhängig von den befahrenen Gewässern und der Antriebsart des Bootes haben muss. Grundsätzlich kann man zunächst zwischen Segel- und Motorbootschein sowie einem Nachweis für Binnengewässer und für offene Gewässer unterscheiden. Welche Scheine Sie letztlich machen, hängt ganz von Ihrem Ehrgeiz ab. Allerdings sind die meisten mit vergleichsweise viel Lernaufwand verbunden, weshalb es empfehlenswert ist, theoretische Prüfungen nach Möglichkeit bereits vor dem Urlaubsantritt zu absolvieren.

 

Der Himmel ist die Grenze

Es muss ja nicht immer ans Meer gehen, um zu neuen Horizonten aufzubrechen. Manchmal reicht es schon, den Kopf in den Nacken zu legen. So können Schwindelfreie oder diejenigen, die es gerne werden möchten, beispielsweise einen Grundkurs im Gleitschirmfliegen belegen. Eine andere Möglichkeit, dem Traum vom Fliegen näher zu kommen, ist eine Ausbildung zum Segelflugpiloten. Zwar gehen solche Kurse natürlich mehr ins Geld als ein Tauchschein. Dafür erschließen Sie sich aber auch eine Welt, die schöner und faszinierender nicht sein könnte – vorausgesetzt, Sie haben keine Höhenangst.

 

 

 

 

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