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Ab in die Ferne ...

Wer jetzt den Rest vom Winter verpassen will, hat rund um den Globus reichlich Auswahl für einen Platz an der Sonne. Allerdings dürfen beim Urlaub in tropischen Gefilden gute Vorbereitung und Prophylaxe nicht zu kurz kommen.

 

Von „A“ wie Australien über „M“ wie Mauritius bis „Z“ wie Zimbabwe – weit kommt, wer sich weit wagt, mit allem Komfort und binnen weniger Stunden. Gefühlt geht man derzeit bei zwei Grad Celsius an Bord eines Fliegers, um kurz darauf bei rund 30 Grad am Zielort wieder auszusteigen. Manch ein Reisender unterschätzt den abrupten Klimawechsel. Nicht von ungefähr heißt es somit „akklimatisieren“, es besser langsam angehen lassen, auch mit der oft ungewohnten Kost. 

 

Irdische Paradiese

Davon gibt es etliche. Beispiel Karibik: Von den Bahamas bis nach Surinam, von Barbados bis Belize – Hunderte Inseln warten auf Sonnenhungrige. Eine schöner als die andere, locken sie mit ihren legendären blendend weißen Sandstränden. Gerade im Winter ein Klassiker unter den Urlaubszielen für alle Wärmesuchenden. Vom Atlantik geht es zum Pazifik hinüber nach Hawaii. „Aloha“ oder willkommen auf der Inselgruppe mit den stets gut gelaunten Einheimischen, dem milden Klima und den gewaltigen Vulkanlandschaften. Und mindestens einem weiteren Traumstand Waikiki auf Honolulu. Von dort reisen wir hinüber nach Thailand. Hier erwartet den Globetrotter ein weiteres Bilderbuch-Ambiente. Neben malerisch schönen Stränden gilt es prachtvolle Tempel und mystische Palastruinen zu besichtigen, auch ein Besuch bei den Bergvölkern ist die Strapazen wert.     

 

Oder darf es eine abenteuerliche Safari sein? In Botswana und Namibia kommt man da voll auf seine Kosten. In den südafrikanischen Ländern gibt es alles zu sehen, was eine exotische Tierwelt ausmacht, vom Affen bis zum Zebra. Dazu sagenumwobene Wüsten, Steppen und betörend schöne Hochebenen.

Wagemutige könnte es auch weiter nach Madagaskar ziehen. Denn dieser riesige Inselstaat vor Südostafrika lockt mit unberührten Urwäldern nebst den nur dort vorkommenden Lemuren. Außerdem mit einsamen Stränden, sehenswerten Riffen und den berühmten wie bizarren Affenbrotbäumen.

 

Malaria im Gepäck

Zu jeder Fernreise gehören eine bestens bestückte Reiseapotheke (gibt es in der Apotheke) sowie ein Vorab-Check über Gesundheitsrisiken am Zielort (Informationen unter www.rki.de oder www.auswaertiges-amt.de sowie bei Tropeninstituten) und ein Arztbesuch, Stichwort  Impfprophylaxe.

Malaria ist zum Beispiel eine tückische Krankheit, die durch Mücken der Gattung Anopheles übertragen wird. Jahr für Jahr erkranken mehr als 200 Millionen Menschen daran, fast eine halbe Million stirbt. Malaria ist auf dem Vormarsch nach Europa, aber in tropischen Gefilden ist das Risiko weitaus größer. Tabletten, Moskitonetze, langärmlige Kleidung und Repellents gehören deshalb in das Gepäck eines jeden, der die Reise in ein Malariagebiet antritt.

 

 

 

 

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