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Zauberhafte Metropolen im Winter

An eine Städtereise denkt man eher im Sommer. Dann sind Paris und Co. jedoch oft total überfüllt. Warum also nicht während der kalten Monate ohne Stress ganz behaglich sich die schönen Großstädte Europas ansehen. Wie wäre es zum Beispiel mit Paris, Venedig oder St. Petersburg?

 

Stadt der Liebe

Frankreichs Hauptstadt gibt sich auch im Winter geschäftig, allerdings füllen weit weniger Touristen die Plätze und Museen. So muss man nicht eine halbe Ewigkeit am Eiffelturm oder vor dem Louvre anstehen. Da es selbst in den kältesten Monaten des Jahres kaum einmal unter null Grad kalt wird kann man, ohne gleich Frostbeulen zu riskieren, gemütlich über die berühmten Champs-Elysées oder an der Seine entlang flanieren. Wer Paris richtig kennenlernen will, sollte sich einige Tage Zeit nehmen – schon die Liste absoluter Muss-ich-gesehen-haben-Sehenswürdigkeiten verlangt mehr als nur zwei Tage Stoppover: der imposante 324 Meter hohe Eiffelturm, Notre-Dame, die Kirche, in welcher Napoleon sich zum Kaiser krönte, der Louvre, das größte Museum der Welt, das futuristisch anmutende Centre Pompidou, der Arc de triomphe, das Panthéon, in dem viele Größen Frankreichs beerdigt sind…  und auch das vor den Toren von Paris liegende Prachtschloss Versailles mit seinem legendären Spiegelsaal sind ein Muss.  

 

Savoir vivre…

… dieses Motto wird in Paris ganz großgeschrieben. Denn zu leben wissen die Pariser in der Tat. Gourmets schlemmen in den zahlreichen noblen Restaurants, und in den schicken Bistros und den romantischen Cafés plaudert der Pariser stets ausgelassen. Nachtschwärmern sei gesagt: Diese Stadt mit dem lässigen Flair schläft nie (mehr Infos unter https://de.parisinfo.com)

 

Verträumtes Venedig

Fluten über den Sommer sage und schreibe täglich rund 130.000 Touristen die Stadt auf dem Wasser, hat man die pittoreske Stadt im Winter fast für sich allein. Zu dieser Zeit zieht häufig mystischer Nebel durch die Gassen und legt sich über die Kanäle, auf denen dann nur noch wenige Gondeln übers Wasser schweben. Wunderbar ist es, sich in der über Mittag hervorbrechenden Wintersonne mit einem dampfenden Cappuccino auf der weltberühmten Plaza San Marco auch von innen aufzuwärmen. Danach geht es zu einer der ungezählten Touristen-Höhepunkte oder einer unvergesslichen Gondelfahrt.

(Infos unter http://de.turismovenezia.it).

 

Venedig des Nordens

Pure Winterromantik erwartet kälteresistente Besucher indes in Sankt Petersburg. Klirrende russische Kälte macht eine Schlittenfahrt zum Zarenpalast erst so richtig schön, und die zahllosen Prachtbauten und Schlösser wirken im makellosen Winterweiß erst so richtig romantisch. Den Titel „Venedig des Nordens“ verdankt die Stadt übrigens neben seiner barocken Pracht der Tatsache, dass sie auf Sumpf gebaut wurde und nahe der Ostsee liegt. Die Stadt wirkt ähnlich märchenhaft wie ein Ballett Tschaikowskys (Infos unter www.visit-petersburg.ru/de_sanktpetersburg/).

 

 

 

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