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Langlaufen: Sicher auf weißen Loipen

Skilanglauf macht fit, hält gesund und ist ein idealer Wintersport. Will es jedoch in Zeiten der Klimaerwärmung nicht so recht Winter werden, sorgen Höhenloipen für ungetrübten Spaß beim schnellen Gleiten oder gemütlicherem Skiwandern. Wir stellen einige davon vor.

 

Langläufer leben länger

Der Ausdauersport auf den dünnen Brettern hat es in sich – er trainiert erstklassig Herz und Kreislauf, lässt zuverlässig Fettdepots schmelzen, stärkt nahezu alle Muskeln und ist   gelenkschonend. Das entspannte Gleiten durch verschneite Landschaften ist zudem ein erstklassiger Stresskiller und erdet nachhaltig. Es gibt unzählige Loipen in Alpen und Mittelgebirgen, aber immer öfter auch das Problem ausbleibenden Schnees.

 

Hoch hinaus

Vor allem bis Weihnachten sind oft noch viele Loipen grün. Deswegen muss man aber nicht auf das gesunde Vergnügen verzichten. Beispiel Höhenloipen in Tirol: Von rund 4.000 gespurten Kilometern Tirols liegen einige so weit oben, dass sie den ganzen Winter über in Betrieb sind. Wie die Höhenloipe Staller Sattel in Osttirol. Auf 2.000 Metern Seehöhe bekommt der Läufer im malerischen Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien dabei noch eine Extraportion rote Blutkörperchen ab, dafür sorgt der Sauerstoffmangel in der Höhe.

 

Das gilt erst recht für alle Langläufer, die auf die Dachsteiner Gletscherloipe gehen – in 2.700 Metern Höhe und vor grandioser Bergkulisse pumpt der Sportler reinsten Sauerstoff in die Lungen und wird mit einem einmaligen Naturerlebnis für seine Mühen belohnt.

 

Auch in Ischgl und Galtür sind spätestens von Anfang Dezember bis weit ins Frühjahr von 1.377 bis über 2.000 Meter die Loipen stets frisch gespurt. Im sonnenverwöhnten Hochtal sorgen 73 Kilometer für Abwechslung in garantiert abgasfreier Luft. Wunderbar ist die Aussicht auf dem Pitztaler Gletscher. Dort ziehen nicht nur Profilangläufer auf 2.760 Metern Höhe von Mitte Oktober bis Anfang Mai ihre Spuren in den Schnee. Eine weitere Möglichkeit ist Langlaufen im Nachbargebiet Rifflsee, auf durchschnittlich 2.250 Metern geht es dort zur Sache.  

 

Im italienischen Livigno unmittelbar an der Grenze zur Schweiz kann man nicht nur zollfrei shoppen, es lässt sich zudem erstklassig langlaufen. Der Ort thront auf über 1.800 Metern Höhe und wartet mit gut 40 Kilometern Spur in schönster Landschaft auf Freunde des nordischen Sports. Ein wahres Langlauf-Eldorado gibt es bei den Eidgenossen: Durch die Weiten des Engadins führen auf im Schnitt rund 1.800 Metern Höhe schneesichere gut 240 gespurte Kilometer durch malerische Dörfer wie Zuoz oder Pontresina, vorbei am mondänen St. Moritz bis Maloja und an die italienische Grenze.

 

Tipp: Ambitionierte können sich dort gleich für den jährlich stattfindenden Engadiner Ski Marathon anmelden (50 Kilometer Distanz).

 

 

 

 

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