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Wer kennt sie nicht, die Minze. Pfefferminztee trinken wir schon als Kinder, wenn es im Bauch zwickt. Bei Schnupfen riechen wir an ihrem ätherischen Öl, damit die Nase wieder frei wird. Pfefferminzbonbons erfrischen den Atem, wenn es darauf ankommt. Und in der Küche gibt Mentha piperita vielen Gerichten das gewisse Etwas.

Das beliebte Heil- und Gewürzkraut hat vielfältige Wirkungen. Es wirkt beruhigend, krampflösend und schmerzstillend, keimtötend, antibakteriell und damit entzündungswidrig. Außerdem regt die Minze die Galle an und hilft bei Kopfschmerzen. Kein Wunder also, wenn sie schon lange in der Hausapotheke genutzt wird. Ihre wichtigsten Einsatzgebiete: Verdauungsbeschwerden und Erkältungen.

Verwendet werden ihre getrockneten (oder frischen) Blätter als Erfrischungsgetränk oder Heiltee. Das ätherische Öl wird ebenfalls aus den Blättern gewonnen. Es enthält in erster Linie Menthol – jenen Wirkstoff, der bei Erkältungen die Nase so schön befreit und der vielen Bonbons und Kaugummis den charakteristischen Geschmack verleiht.

Etwas Pfefferminzöl in einer Schüssel mit heißem Wasser wird bei Erkältungen gerne inhaliert, ist aber auch sehr gut zum Gurgeln geeignet. Einige Tropfen auf die Schläfen aufgetragen lindern Kopfschmerzen und Migräne. Doch Vorsicht: Das ätherische Öl darf dabei nicht in die Augen gelangen.

 

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