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Infektionen der Harnwege sind meist durch Bakterien ausgelöste Entzündungen der Schleimhäute. Die Krankheitserreger dringen meist über die Harnröhre in die Harnwege ein, vermehren sich hier und lösen eine Entzündung aus. Am häufigsten tritt dann die wohlbekannte Blasenentzündung auf. Typisch für diese Erkrankung sind häufiges Wasserlassen und Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. In schweren Fällen verordnet der Arzt Antibiotika.

Beeren gegen Bakterien
Zu den in der Volksmedizin verwendeten Pflanzen gehört seit langem die Preiselbeere. Die roten Beeren enthalten den Wirkstoff Arbutin, der im Körper Bakterien abtötet. Mit der Vernichtung der Krankheitserreger klingen auch die unangenehmen Beschwerden ab. Vor allem bei chronischer Blasenentzündung hilft die regelmäßige Einnahme von Arzneimitteln aus der Preiselbeere, die Beschwerden in erträglichem Rahmen zu halten. Übrigens, bei einer Harnwegsinfektion muss viel getrunken werden (mindestens zwei Liter Mineralwasser oder Kräutertee), um die Krankheitserreger mit dem Urin aus den Harnwegen auszuspülen.

Auch bei Reizblase bewährt
Die Reizblase ist eine Krankheit, die vor allem mit häufigem, teilweise nicht kontrollierbarem Wasserlassen verbunden ist. Eine wirklich unangenehme Sache. Ursache dafür ist eine gesteigerte Erregbarkeit und Kontraktion der Blasenmuskulatur. Vorläufer solcher Beschwerden ist häufig eine Infektion der Harnorgane. Auch hier hat sich die Preiselbeere als pflanzliches Arzneimittel, Presssaft oder als Tee bewährt. Eine längere Anwendung ist aufgrund der guten Verträglichkeit problemlos möglich.

 

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