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Über 850 Arten gehören zur Familie der Salbeigewächse. Sie wachsen rund um den Globus und werden in vielen Ländern als Arzneipflanze, dekorative Staude oder Bienenweide im Garten genutzt.

Der Heil-, Garten- oder Küchensalbei (Salvia oficinalis) stammt eigentlich aus dem Mittelmeerraum, wächst aber auch bei uns an geschützten Stellen im Garten. Er gehört zu den wichtigsten und ältesten Heilpflanzen. Sein lateinischer Name Salvia (salvare = heilen) verrät seine Bedeutung.

Salbei hat eine entzündungshemmende, antibakterielle und adstringierende (zusammenziehende) Wirkung. Bei Husten und Halsschmerzen, bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei übermäßigem Schwitzen, bei Magen- oder Darmbeschwerden – die Einsatzbereiche des dekorativen Halbstrauches sind vielfältig. Seine Inhaltsstoffe werden ihm durch Wasserdampfdestillation entzogen (Salbeiöl) oder durch alkoholische Auszüge. Einige Tropfen in einem Glas Wasser ergeben eine wirkungsvolle Gurgel-
lösung. Die getrockneten Blätter lassen sich bei Erkältungen zu einem heilenden Tee aufbrühen.

Allerdings sollte Salbeitee nicht täglich getrunken werden. Er ist ein wirkungsvolles Heilmittel, auf das man nur bei Bedarf zugreifen sollte. Zu viel davon auf Dauer kann gesundheitsschädlich sein.

 

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