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Viele Menschen haben das Gefühl, geistig nachzulassen, wenn sie älter werden. Das mag bei einigen vielleicht auch zutreffen, es muss aber nicht die Regel sein. 

 

Wer nicht mehr weiß, was er zum Frühstück hatte, sich aber noch genau daran erinnert, wie der Lehrer in der Grundschule hieß, den lässt das Kurzzeitgedächtnis im Stich. Das ist aber nicht nur eine Frage des Alters, sondern auch der Konzentration. Viele Dinge gleichzeitig erledigen, Hektik oder eine laute Umgebung erschweren die Konzentration aufs Wesentliche. Darunter leidet das Erinnerungsvermögen, weil beim Erledigen einer Sache die Gedanken schon mit anderen Dingen beschäftigt sind. So werden Informationen nicht richtig im Gedächtnis verankert.

Reizüberflutung ist eine mögliche Ursache für Konzentrationsprobleme. Sie können aber auch auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen sein. Blutzuckerschwankungen beispielsweise, Durchblutungsstörungen im Gehirn und manchmal eben auch eine beginnende Demenz. Gedächtnistraining ist eine Möglichkeit, das Denkorgan beweglich zu halten: Gedichte auswendig lernen, Zeitung lesen oder Denksportaufgaben lösen. Die gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Es ist wie beim Sport – je häufiger man trainiert, umso fitter bleibt man. Zur Unterstützung der Gehirnleistung tragen außerdem regelmäßige körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf bei. So kann das Gehirn bis ins hohe Alter vital bleiben.

  

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