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In Ruhe essen, gründlich kauen, ballaststoffreiche Nahrung, wenig Zucker und Alkohol, keine zu großen Portionen, regelmäßige Bewegung – es gibt viele Möglichkeiten, den Verdauungstrakt zu unterstützen. Doch hin und wieder gerät der Darm durcheinander, weil es an anderer Stelle des Körpers Probleme gibt.

 

Müssen Medikamente eingenommen werden, kann das die Arbeit des Verdauungssystems beeinflussen. Manche Medikamente führen beispielsweise zu Verstopfung, andere verursachen Durchfall, Bähungen oder Bauchschmerzen. Sie können auch verhindern, dass bestimmte Mineralien aus dem Darm aufgenommen werden, die dem Körper dann an anderer Stelle fehlen. Antibiotika können sich ebenfalls auf den Darm auswirken. Denn das Antibiotikum unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind, sondern tötet in einem Rundumschlag auch nützliche Bakterien. Das ist einerseits gut, denn es soll auf jeden Fall die gefährlichen Krankheitserreger vernichten. Andererseits hat das Auswirkungen auf die gesunde Darmflora. Es ist deshalb ratsam, nur dann ein Antibiotikum einzunehmen, wenn es wirklich Sinn macht (bei einem viralen Infekt macht es keinen!).

Nach einer Antibiotikatherapie hilft der Verzehr probiotischer Lebensmittel wie Joghurt oder fermentierter Gemüse sowie präbiotischer Lebensmittel wie faser- bzw. ballaststoffreiche Salate und Gemüse, die Darmflora zu regenerieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

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