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Warum braucht unser Körper Wasser?

Damit unser Organismus seine vielfältigen Aufgaben erledigen kann, müssen wir ihn mit einer Reihe von Baustoffen versorgen. Die wichtigsten darunter sind Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe – und Wasser. Vor allem Letzteres ist wichtig, denn ohne Wasser segnen wir innerhalb weniger Tage das Zeitliche.

 

Ein Atom Sauerstoff und zwei Atome Wasserstoff – das ist der Bauplan für H2O, das wahrscheinlich wichtigste Element im Universum. Eine Faustregel besagt: Der menschliche Körper kann drei Minuten ohne Sauerstoff auskommen, dreißig Tage ohne Nahrung, aber nur drei Tage ohne Wasser. Wie wichtig Wasser für uns ist, spiegelt sich auch in der Zusammensetzung unseres Körpers wieder. Kommen wir auf die Welt, bestehen wir zu

80% aus Wasser. Im Laufe der Jahre nimmt der Gehalt dann allmählich ab, bis er schließlich bei rund 60% liegt. Eines bleibt aber immer gleich: Um zu überleben, müssen wir trinken.

 

Quellen sind nicht nur Quellwasser

Jeden Tag verliert unser Körper rund zwei Liter Flüssigkeit. Das geschieht durch unsere Ausscheidungen in Form von Kot und Urin, durch Schwitzen, durch Verdunstung und unseren Atem. Bei sportlicher Aktivität, hohen Temperaturen, Fieber, Erbrechen oder Durchfall steigt der Verlust noch einmal um ein Vielfaches. Um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, müssen wir diese verloren gegangene Flüssigkeit ersetzen. Deshalb wird empfohlen, täglich eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit aufzunehmen.

 

Nun ist Wasser zwar auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten, zum Beispiel in Obst, Gemüse, Soßen und Suppen. Selbst in Brot steckt Wasser. Am besten können wir unsere Verluste aber ersetzen, indem wir buchstäblich die Quelle anzapfen und einfach trinken. Das können Tees, Schorlen und Säfte sein. Oder gleich reines Wasser. Ob das nun aus der Flasche, dem Sprudelautomaten oder dem Wasserhahn kommt, ist erst einmal zweitrangig. Hauptsache, durch unsere Kehle fließt das gute, alte H2O.

 

Folgen können dramatisch sein

Wie wichtig das tägliche Auffüllen unserer Speicher ist, macht uns unser Körper bereits bei kleinsten Versäumnissen deutlich. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 1 bis 2% treten erste Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel sowie trockene Schleimhäute in Mund und Rachen auf. Hinzu kommen Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ignorieren wir diese Warnzeichen und den Durst, der sich nun unweigerlich bemerkbar macht, wird es allmählich gefährlich.

 

Ab einem Verlust von etwa 7% sind wir verwirrt, das Denken fällt uns schwerer. Dazu kommen ein beschleunigter Puls und Schwindelgefühle. Der Blutdruck steigt an, weil unser Blut ohne ausreichende Flüssigkeit immer dicker wird und schlechter transportiert werden kann. Schließlich drohen wir einfach umzukippen und das Bewusstsein zu verlieren. Glücklicherweise können wir uns hierzulande ganz einfach davor schützen, und zwar, indem wir ausreichend trinken.

 

Trinkmengen im Alter

Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann aber insbesondere für ältere Menschen problematisch sein. Das liegt daran, dass unser Durstempfinden mit zunehmendem Alter abnimmt. Hier kann ein Trinktagebuch hilfreich sein, in dem die Trinkmenge dokumentiert wird – so behalten wir den Überblick über benötigte und aufgenommene Flüssigkeit.

 

 

 

 

 

 

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