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Viel Gesundes aus dem Garten

Ganz egal, ob es im Garten hinterm Haus, auf der Parzelle im Kleingartenverein oder in den Töpfen auf dem Balkon geschieht – wer die Möglichkeit hat, selbst Obst und Gemüse anzubauen, kann in den Sommermonaten viele kleine und große Köstlichkeiten ernten.

 

Für die meisten Menschen ist der Garten oder der Balkon eine Oase der Ruhe und Entspannung. Investiert man die Zeit dort aber nicht nur ins Sonnenbaden (was man

ja ohnehin nur maßvoll tun sollte!), sondern auch ein wenig in Gartenarbeit, kann das kleine private Glück schnell zum Schlaraffenland werden. Vor allem im Spätsommer, wenn die Pflanzen genug Energie getankt haben und ihre Früchte prall von Saft sind, winkt nicht selten eine reiche Ernte. Und wie wir die genießen, hängt ganz von uns selbst ab: Entweder wandert sie vom Strauch oder Zweig direkt in den Mund, oder wir bereiten Gerichte damit zu, die an Aroma und Frische wirklich nichts zu wünschen übrig lassen.

 

Im August können Gartenfreunde eine üppige Ernte einfahren

Der August gehört zu den ertragreichsten Monaten des Jahres. Nicht nur Äpfel, Birnen und Pfirsiche haben nun Saison, sondern auch allerlei Beeren, Kirschen, Pflaumen und Weintrauben. Beim Gemüse geht es sogar noch üppiger zu. Neben Tomaten, Zucchini, Pilzen, Erbsen, Gurken und Kartoffeln versorgt uns Mutter Natur nun auch mit Karotten, Auberginen, Paprika, Zwiebeln und etlichen Salaten. Wer ein kleines Kräuterbeet oder eine sogenannte Kräuterschnecke angelegt hat, kommt außerdem in den Genuss von frischem Basilikum, Dill, Estragon, Koriander, Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin und Thymian – um jeweils bloß ein paar Beispiele zu nennen.

 

Pflege ist wichtig, aber übertreiben sollte man es auch wieder nicht!

Im Sommer trinken wir mehr und auch unsere Pflanzen sind nun durstig. Vor allem während der immer häufiger auftretenden Trockenzeiten müssen wir unsere Pflanzen ausreichend gießen. Hier ist allerdings die richtige Dosierung wichtig, denn zu viel des Guten schadet den Pflanzen mehr, als dass es nützt. Grundsätzlich sollte man den Garten etwa ein- bis zweimal pro Woche für ungefähr zwei Stunden wässern. Häufigeres Gießen kann die Pflanzen an der Ausbildung stabiler und langer Wurzeln hindern, Schädlinge wie Nacktschnecken anlocken und den Nährboden für Krankheiten, Moose und Schimmelpilze bereiten. Stellen Sie das Wasser außerdem erst gegen Abend oder am frühen Morgen an, um ein schnelles Verdunsten und den sogenannten Brennglaseffekt von Wassertropfen auf den Blättern zu verhindern. Haben Sie das Wasser hierfür während des Frühlings in einer (verschlossenen!) Wassertonne gesammelt, müssen Sie sich auch weniger Gedanken um die Wasserknappheit machen. Mit dem Düngen und dem Rückschnitt für den Winter können Sie übrigens noch getrost warten. Und auch den Rasen dürfen Sie ruhig etwas höher stehen lassen. So wirft er mehr Schatten und schützt den Boden vor dem Austrocknen.

 

Geduld und Fürsorge führen zum Erfolg

In mancher Hinsicht ist ein Garten wie ein Mensch: Er hat seine Eigenheiten, manchmal sogar Gewohnheiten, und ab und zu ist er auch einfach bloß anstrengend. Doch wenn man nur genügend Zeit in ihn investiert, dann bekommt man die Mühen und die Aufmerksamkeit meist doppelt und dreifach zurückgezahlt – vor allem im Sommer!

 

 

 

 

 

 

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