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Was passiert beim „Männerarzt“?

Der Begriff „Frauenarzt“ ist so ziemlich jeder und jedem geläufig. Auch was bei einem Besuch dort passiert, weiß zumindest jede Frau – und aufmerksame Männer wenigstens vom Hörensagen. Anders sieht es beim „Männerarzt“ aus. Dass es den überhaupt gibt, ist vielen Männern sogar völlig unbekannt.

 

Wenn ein Mann beispielsweise Probleme beim Wasserlassen hat oder unter Erektionsstörungen leidet, geht er zum Urologen. Und manchmal staunt er dann Bauklötze, wenn im Wartezimmer auch Frauen sitzen. Verirrt haben die sich aber nicht, denn ein Urologe untersucht mitunter die Harnwege aller Geschlechter. Allerdings gibt es auch Spezialisten, die sich auf geschlechtsspezifische Erkrankungen des Mannes konzentrieren, die sogenannten „Andrologen“. Ein Androloge kümmert sich um Probleme der Nieren, der Blase, des Penis, der Hoden und der Prostata. Auch bei Fragen zu Sexualität, Verhütung oder der Familienplanung weiß ein Androloge Rat.

 

Für jedermann empfehlenswert!

Vor allem Männer, denen ein Besuch beim Urologen unangenehm ist, können sich beim Andrologen sicher sein, dass dieser ein ausgewiesener Experte für „Männerprobleme“ aller Art ist. Glücklicherweise streifen die Männer das Image der Vorsorgemuffel aber zunehmend ab und kümmern sich aktiv um ihre Gesundheit. Dazu zählt auch die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung, die spätestens ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich empfohlen wird. Die Vorsorge ist insofern wichtig, als Prostatakrebs zu den häufigsten Krebsformen bei Männern zählt. Beim Andrologen sind Sie, liebe Männer, dafür in allerbester Gesellschaft. 

 

 

 

 

 

 

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