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Sommerstress für Haut und Haar

Ein verregneter Sommer ist für uns ein schlechter Sommer. Wir lieben die Sonne und wir brauchen sie auch – ihr Licht, ihre Wärme sind die Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Doch wie schon Paracelsus wusste, macht die Dosis das Gift. Zu große Hitze belastet Herz-und-Kreislaufsystem, zu viel Sonne belastet Haut und Haar.

 

Mitte und Ende des zwanzigsten Jahrhunderts galt braune Haut als schick und war ein Statussymbol. Wer es sich leisten konnte, fuhr in den Süden und kam „knackig braun“ zurück. Braune Haut galt als gesund und schön. Die Folgen des exzessiven Sonnenbadens zeigten sich erst später – frühere Hautalterung, Hautkrebs. Heute wissen wir es besser, doch ist der Mythos der gesunden braunen Haut noch nicht vollständig ausgerottet.

 

Gesicht und Körper schützen und pflegen

Die Haut vergisst nicht. Jeder Sonnenstrahl bleibt in ihrem Gedächtnis. Deshalb muss die Haut vor der Sonne geschützt werden. Nicht nur am Strand, sondern jeden Tag. Im Sommer ist die UV-Strahlung höher als im Winter. Deshalb sollte die Tagescreme einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor enthalten. Stirn und Nase sind „Sonnenterrassen“ und bekommen besonders viel LIcht ab. Unbedeckte Schultern oder der Nacken verbrennen ebenfalls schnell, wenn sie nicht mit dem entsprechenden Lichtschutzfaktor geschützt werden.

 

Beim sehr beliebten Strandurlaub, dem Aufenthalt am Badesee oder im Schwimmbad muss die Haut auch in unseren Breiten – insbesondere um die Mittagszeit – vor der Sonne geschützt werden. Vor jedem Sonnenbad muss die Haut sorgfältig und großzügig eingecremt werden. Der Lichtschutzfaktor sollte ausreichend hoch sein. Nach dem Sonnenstress braucht die Haut Feuchtigkeit. Denn Sonne und Wind trocknen sie aus. Ein pflegendes After- Sun-Produkt rundet die Hautpflege nach einem Sonnentag ab und erhält die Geschmeidigkeit der Haut. Zum Sonnenschutz für die Haut gehören im Sommer eine ausreichende Trinkmenge, sowie eine vitaminreiche Ernährung als Hautschutz von innen.

 

Auch das Haar braucht Sonnenschutz

Rein in die Wellen, raus in die Sonne. Körper und Haar trocknen oft in der Sonne. Wie die Haut, wird auch das Haar von der Sonne gestresst, denn sie greift seine Keratinschicht an. Meersalz, das nach dem Baden nicht sofort durch eine Süßwasserdusche ausgespült wird, verstärkt diesen Effekt. Nach einem Sommerurlaub kann die sonst glänzende Mähne wie trockenes Stroh aussehen, besonders, wenn das Haar vorher schon chemisch behandelt wurde.

Zum Schutz vor zu viel UV-Strahlung gibt es für das Haar spezielle Sonnenschutzprodukte, die seine Austrocknung verhindern. Weht am Strand Wind, werden Staub, Sand und Salz aufgewirbelt. Die Partikel haften besonders im noch feuchten Haar. Bei dünnem, feinem Haar wird das abendliche Auskämmen dann zur Tortur, weil es sich kaum noch entwirren lässt. Mit einem Tuch, einem Hut, einem locker geflochtenen Zopf oder Haarspangen lassen sich die Haare zusammenhalten und bieten so Sonne und Wind weniger Angriffsfläche. Am Abend wird das Haar dann sanft gewaschen und, wenn nötig, mit einer Pflegespülung kämmbar gemacht. Im Sommer zahlt sich zudem eine wöchentliche Haarkur aus.

 

 

 

 

 

 

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