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Durchfall und Verstopfung unterwegs ...

Wer zur Haus- oder Wohnungstür hinausgeht, möchte sich um eines ganz sicher keine Gedanken mehr machen müssen: Stoffwechselendprodukte. Gerade wenn wir länger unterwegs sind, zum Beispiel für einen Termin in einer anderen Stadt oder im Urlaub, kann es aber durchaus einmal passieren, dass die Natur ihren Tribut einfordert. Mit der nötigen Ruhe und etwas Vorbereitung kommen wir jedoch auch aus dieser etwas unangenehmen Nummer sauber heraus.

 

Was muss, das muss, ob nun groß oder klein. Was wir nicht müssen, ist uns dafür schämen. Harndrang und Stuhlgang gehören nun einmal so selbstverständlich zum Leben wie Atmen und Schlafen. Wenn wir nun aber nicht gerade zu Hause weilen, kann es schon einmal schwierig sein, das nötige Geschäft zu verrichten. Selbst die meist spärlich gesäten öffentlichen Notdurft-Einrichtungen sind ja nicht gerade für ihre verlockende Atmosphäre bekannt.

 

Im Fall der (Durch-)Fälle

Wer auf Reisen einem Durchfall vorbeugen möchte, sollte auf folgende Dinge achten: kein Leitungswasser trinken und keine Eiswürfel benutzen; auch zum Zähneputzen Flaschenwasser benutzen; Obst, Gemüse, Salat und Kräuter nur gründlich gewaschen oder gegart essen; ebenso natürlich Fleisch und Fisch immer gekocht oder gebraten verzehren; und natürlich regelmäßig die Hände waschen, insbesondere nach dem Toilettengang oder dem Kontakt mit Tieren. Wen Pharaos, Montezumas oder wessen Rache auch immer doch getroffen hat, der sollte sich zunächst mit Schonkost zufriedengeben – wenn überhaupt Appetit vorhanden ist. Das können zum Beispiel Zwieback, Reis und Kartoffeln sowie geriebener Apfel oder pürierte Bananen sein. Und wenn das alles immer noch nichts hilft, dann können Sie noch zu den bewährten Medikamenten greifen. Lassen Sie sich hierzu einfach in der Apotheke beraten.

 

Man würde, wenn man denn könnte

Natürlich kann einen auch das andere Extrem ereilen. Gerade während der ersten Tagen eines Urlaubs kommt es häufiger als man denkt zu einer Verstopfung, der sogenannten Obstipation. Wer dann nicht zu den durchaus wirksamen, aber nicht für eine längere Einnahme geeigneten Abführmitteln greifen möchte, kann den Darm auch durch die richtige Ernährung wieder in Schwung bringen. Empfehlenswert sind ballaststoffreiche Lebensmittel wie (Trocken-)Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Tabu sind hingegen Weißmehlprodukte, Schokolade und andere Süßigkeiten sowie fettige (Fertig-)Gerichte. Aber selbst ein Kaffee kann manchmal schon dafür sorgen, dass sich der Knoten schließlich löst und alles endlich wieder seinen gewohnten Gang nimmt. 

 

 

 

 

 

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