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Sind die Ohren fit für den Sommer?

Ohne Corona würden Jung und Alt bei wärmeren Temperaturen und länger werdenden Tagen wieder mehr Zeit im Freien bei Erholung und Freizeitaktivitäten verbringen. Aber der nahende Sommer und die fortschreitenden Lockerungen bei diversen Beschränkungen lassen hoffen, dass bald wieder vieles vom Gewohnten und lieb Gewonnenen möglich ist. Gerade dann wird auch das Gehör eines jeden Menschen vielseitig gefordert.

 

Wer jetzt gut hört, freut sich an munterem Vogelgezwitscher, dem Rauschen des Windes in den Bäumen oder der Meeresbrandung und erlebt damit die wunderbare akustische Vielfalt seiner Umwelt. Bei Spaziergängen in blühender Natur, dem geselligen Zusammensein im Familienkreis oder beim Grillen im Garten kommt es außerdem darauf an, ohne Probleme mit anderen Menschen zu kommunizieren, den Unterhaltungen in der Gruppe zu folgen und an Gesprächen und Aktivitäten teilzunehmen – das sind nur einige wenige Beispiele, die eindrucksvoll zeigen, warum gutes Hören immer auch ein Mehr an Lebensqualität bedeutet.

 

Gerade außerhalb der vertrauten eigenen vier Wände kommen auf das Gehör ganz unterschiedliche und nicht vorhersehbare Herausforderungen zu. In ungewohnter Umgebung oder in Situationen mit unterschiedlichen Geräuschkulissen kann es auch für guthörende Menschen schon schwierig genug werden, alles zu hören, richtig zu verstehen und sich zu orientieren. Umso mehr beeinträchtigen dann bereits leichte Hörminderungen die Kommunikation oder machen sie unter Umständen fast ganz unmöglich. Da die meisten Menschen ihre nachlassende Hörleistung selbst anfangs kaum bemerken, erklären sie sich ihre Probleme beim Sprachverstehen dann mit den äußeren Umständen oder der vermeintlich undeutlichen oder zu leisen Aussprache ihrer Gesprächspartner. Den damit verbundenen Stress, die Konzentrationsprobleme und die vorzeitige schnelle Ermüdung durch die übermäßige Höranstrengung nehmen sie hin, zumal sie auch keine konkrete Erklärung dafür finden können.

 

Da man sich bis zu einem gewissen Grad an das schlechtere Hören unmerklich gewöhnt, beachtet man die zunächst nur gelegentlich auftretenden Missverständnisse auch nicht weiter, sobald man wieder in ruhiger und vertrauter Umgebung ist. Mit der Zeit entwickeln die Betroffenen aber regelrechte Verdrängungsmechanismen und ändern mehr oder weniger unbewusst ihr Verhalten gegenüber den Mitmenschen, um den Schwierigkeiten und Problemen bei der zwischenmenschlichen Verständigung aus dem Weg zu gehen. Für diese Beeinträchtigungen der Kommunikation und der Lebensqualität hat die Hörakustik individuelle und wirkungsvolle Lösungen. Der erste Schritt sind regelmäßige Hörtests beim Akustiker, um bei Bedarf etwas gegen die Hördefizite zu unternehmen. Es geht vor allem darum, die Gewöhnung an das schlechtere Hören mit allen ihren negativen Folgen zu verhindern. Denn rechtzeitig erkannte Einschränkungen des Gehörs lassen sich in der Regel sehr effektiv, nachhaltig und unauffällig mit modernen Hörgeräten ausgleichen. Und das nicht nur, damit man die kommende warme Jahreszeit voll und ganz drinnen und draußen genießen kann.

 

 

 

 

 

 

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