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Vermehrter Harndrang:

Zu oft auf dem Stillen Ort?

Etwa jeder dritte Mann ist in Deutschland von vermehrtem Harndrang betroffen. Statt rund 6-mal am Tag und 2-mal in der Nacht müssen diese Menschen deutlich häufiger auf das stille Örtchen. Darunter leidet nicht nur der erholsame Schlaf.

Die Betroffenen haben selbst nach dem Toilettengang das Gefühl, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Darüber hinaus verlieren einige auch die Kontrolle über ihren Harndrang und entwickeln eine Inkontinenz. Grundsätzlich sollte man hier seinen Hausarzt oder einen Urologen aufsuchen.

In den meisten Fällen ist vermehrter Harndrang eines der Anzeichen für den Beginn einer gutartigen Prostatavergrößerung. Zu dieser kann es im Rahmen des natürlichen Älterwerdens bereits ab dem 30. Lebensjahr kommen. Daneben können aber auch Diabetes beziehungsweise bei Frauen eine Gebärmuttersenkung oder ein Erschlaffen der Beckenbodenmuskulatur nach einer Geburt zu den Ursachen zählen.

Je nach Ursache kann auch die Behandlung unterschiedlich sein. Sie kann von einem Blasentraining über eine Behandlung mit Naturheilmitteln bis hin zu einer Therapie mit chemisch hergestellten Medikamenten oder Operationen reichen. Grundsätzlich gilt, dass die Behandlung umso schonender und erfolgversprechender ist, je früher sie beginnt. Selbst bei Operationen kann die Potenz in den allermeisten Fällen erhalten bleiben. Es spricht also eigentlich nichts dagegen, bei vermehrtem Harndrang einmal den Urologen zu besuchen, zudem man danach wahrscheinlich deutlich besser und erholsamer schlafen kann.

 

 

 

 

 

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