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Bei der Hautpflege haben die Hände jetzt Priorität

Häufiges Händewaschen lässt die Hornschicht der Haut aufquellen. Und häufig wird anschließend auch noch desinfiziert. Das setzt der Haut zu und greift ihren Säure- und Fettschutzmantel an. Dadurch wird sie trockener, rissiger und neigt zu Ekzemen. Für Bakterien und Pilze, die sich auf der Haut tummeln, sind das perfekte Eintrittspforten in den Körper.

 

Hautfreundliche Seifen verwenden

Auf Seifenschaum kann aus Desinfektionsgründen nicht verzichtet werden, deshalb sollte die Seife wenigstens so hautfreundlich wie möglich und ohne Zusatz- und Duftstoffe auskommen. Nach dem Waschen sollte eine Creme aufgetragen werden. Hier sind jetzt reichhaltige Cremes empfehlenswert, die der Haut das zurückgeben, was ihr beim ständigen Waschen genommen wird: Fett. Zwar hört es sich erst einmal logisch an, bei trockener Haut eine feuchtigkeitsspendende Creme aufzutragen. Aber sie haben meistens einen zu geringen Fettanteil, um die Haut längerfristig zu versorgen, und wirken deshalb nur kurz. Klar, fetthaltige Cremes kleben ein wenig länger, sind aber besser für die trockene, strapazierte Haut.

 

Über Nacht zur Kur

Ausgiebige Pflege kann man den Händen mit einer Creme-Kur gönnen. Dazu wird abends vor dem Schlafgehen eine reichhaltige Creme dick auf die Hände aufgetragen. Auch die Nägel und die Nagelhaut bekommen ihr Fett ab. Anschließend werden die Hände in dünne Baumwollhandschuhe drüber gesteckt – am besten lässt man sich dabei helfen, aber es klappt auch so. So können die Hände über Nacht „auftanken“.

 

Tagsüber regelmäßig nachcremen

Nach jedem Händewaschen sollten die sorgfältig abgetrockneten Hände eingecremt werden. In solchen Situationen ist weniger mehr. Denn damit die Haut die pflegenden Inhaltsstoffe auch aufnehmen kann, reicht eine dünne Schicht. Dafür kann häufiger nachgecremt werden.

 

Hausmittel für die Hände

Um aufgerissene Nagelhaut zu glätten, kann regelmäßig ein Tröpfchen Olivenöl einmassiert werden. Zur Pflege rauer Hände ist es aber weniger geeignet, weil das Fett nicht in die Haut eindringt und nur auf der Oberfläche bleibt. Die rauen Stellen bleiben. Besser ist ein Buttermilchbad, bei dem anteilig 1 Teil Kamillentee mit 1 Teil Buttermilch gemischt wird. Nach einem etwa zehnminütigen Bad sind die Hände wieder zart.

 

 

 

 

 

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