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Pflegedienstsuche im Internet

Wer bei Google „Pflegedienst finden“ eingibt, bekommt ungefähr 988.000 Ergebnisse angezeigt, von Pflegediensten und Krankenkassen bis hin zu Suchportalen, die bei der Suche unterstützen.


Über die Eingabe von Angaben in eine Suchmaske, wie Postleitzahl und der maximalen Entfernung zum Wohnort, dem Pflegegrad oder der körperlichen Einschränkung, dem Pflegewunsch, also beispielsweise ambulante Pflege, stundenweise Haushaltsunterstützung oder Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim, werden im entsprechenden Umkreis die infrage kommenden Pflegeeinrichtungen oder Pflegeanbieter angezeigt. Außerdem lassen sich auch die Preise der Einrichtungen miteinander vergleichen und so möglicherweise Geld sparen.


Denn je nach Pflegewunsch und Region kann ein Pflegedienst im Monat zwischen 1.500 und 2.500 Euro kosten. Da laut Gesetzgeber die Pflege zu Hause Vorrang vor einer stationären Pflege hat, beteiligt sich die Pflegekasse in Abhängigkeit des Pflegegrades an den Kosten. Die Feststellung des Pflegegrades muss bei der Pflegekasse beantragt werden.


Bei Pflegegrad 3 beispielsweise besteht ein Anspruch auf 545 Euro Pflegegeld im Monat oder 1.298 Euro Pflegesachleistungen. Letztere können nur bezogen werden, wenn professionelle Pflegekräfte eingesetzt werden.


Der Preis spielt zwar für viele eine sehr große Rolle, doch sollte er nicht das einzige Kriterium sein. Die betreuende Person verbringt sehr viel Zeit mit dem zu Pflegenden. Das verlangt ein hohes Maß an Vertrauen und gegenseitigem Respekt, aber auch Sympathie.

 

 

 

 

 

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