© annaviolet – AdobeStock

 

Vor Grippe schützen!

Jedes Jahr die gleiche Frage – Grippeimpfung, ja oder nein? Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, rät die Ständige Impfkommission (STIKO) zur Impfung. Risikogruppen sind Schwangere, Menschen über 60, chronisch Kranke und medizinisches Personal.



Eine Grippe unterscheidet sich von einem grippalen Infekt dadurch, dass sie plötzlich auftritt, oft mit hohem Fieber verbunden ist und den Patienten regelrecht außer Gefecht setzt. Selbst bei unproblematischem Verlauf dauert sie meist eine Woche und sie kann sich in schwereren Fällen noch über Wochen durch ein anhaltendes Schwächegefühl bemerkbar machen. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben erstens ein höheres Risiko, sich eine Grippe einzufangen, und zweitens auch ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf.


Ein schwerer Verlauf bedeutet nicht selten einen Krankenhausaufenthalt oder sogar Lebensgefahr. Auch wer keiner Risikogruppe angehört, ist vor einer Grippe nicht gefeit. Menschen, die regelmäßig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind oder ständigen Kundenkontakt haben, sollten in Grippezeiten ebenfalls über einen Impfschutz nachdenken. Denn eine Impfung bedeutet neben dem individuellen Schutz auch Schutz für andere.


Da Viren extrem anpassungsfähig und wandelbar sind, muss alljährlich ein neuer Impfstoff entwickelt werden, der dann ab Oktober/November für die Impfung zur Verfügung steht. Bei Kranken und älteren Menschen ist die Grippeimpfung eine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

 

 

 

 

 

Startseite