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Hautpflege im Sommer

Wenn der Körper das Haus für unseren Verstand ist, dann ist die Haut der Verputz auf dem Mauerwerk. Und wie ein Haus ist auch unsere Haut den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Im Winter wird sie durch Kälte und trockene Luft strapaziert, im Sommer durch Schweiß, allerlei lästige Blutsauger und vor allem: die Sonne.

 

Gerade während der Sommermonate, wenn die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten besonders hoch ist, legen wir uns nur zu gerne auf die Wiese und tanken Sonnenstrahlen. Leider übertreiben es viele Menschen dabei – und bezahlen ihren Leichtsinn mit einem Sonnenbrand.

 

Immer die Uhr im Auge behalten!

Der Hauttyp ist der ausschlaggebende Faktor, der über die Dauer eines jeden Sonnenbads entscheidet. Er definiert die sogenannte „Eigenschutzzeit“, also wie lange sich eine Person ohne Vorbräunung und Schutzprodukte in der Sonne aufhalten kann, ohne Schaden zu nehmen. Überschreitet man diese Zeit, droht schnell ein Sonnenbrand.

Hautärzte unterscheiden zwischen sechs verschiedenen Hauttypen, deren Eigenschutzzeit von 10 Minuten (Typ 1, sehr helle Haut, blonde oder rote Haare) über  30 Minuten (Typ 3, helle bis leicht dunkle Hautfarbe, dunkelblonde oder braune Haare) bis hin zu 60 Minuten (Typ 6, dunkelbraune, fast schwarze Hautfarbe, schwarze Haare) reicht.

 

Allgemeine Tipps

  • Wichtig ist, Sonnenschutz frühzeitig aufzutragen, damit er einziehen kann. Achten Sie dabei besonders auf den Nasenrücken, die Partie um die Augen, die Ohrmuscheln, die Oberseite der Füße und schwer zugängliche Bereiche wie den mittleren Rücken.

 

  • Sonnencreme, insbesondere Sonnenmilch, wird durch Schwitzen oder ein kühlendes Bad von der Haut abgewaschen. Nachcremen ist also empfehlenswert. Dadurch verlängert sich aber nicht die Gesamtdauer, die Sie unbeschadet in der Sonne verbringen können.

 

  • Generell sollten Sie die Mittagssonne zwischen 11 Uhr und 15 Uhr meiden, dann steht die Sonne am höchsten und die Atmosphäre filtert am wenigsten UV-Strahlung. Dichte Kleidung und ein Sonnenschirm für den Notfall sind ebenfalls empfehlenswert.

 

  • Zudem sollten Sie Ihre Haut beobachten, vor allem dann, wenn Sie viele Muttermale haben. Wachsen die Flecken oder verändern sie Form oder Farbe, beginnen sie gar zu bluten, sollten Sie unbedingt zum Hautarzt.

 

  • Wer gerne ins Schwimmbad geht, sollte neben dem Sonnenschutz auch auf feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte achten, die einem Austrocknen der Haut durch Chlorwasser vorbeugen. Nach dem Schwimmen sollten Sie Ihre Haut mit klarem Wasser abspülen. So wird sie nicht nur gereinigt und gekühlt, Sie bringen damit auch den Kreislauf in Schwung.

 

  • Mit Cremes und Salben können Sie die schützende Fettschicht Ihrer Haut unterstützen. Achten Sie auf pH-neu-trale Produkte und lassen Sie die Creme gründlich einziehen, bevor Sie zusätzlichen Sonnenschutz auftragen.

 

  • Waschen Sie Ihre Hände nicht mit zu heißem Wasser. Das strapaziert Ihre Haut unnötig. Verwenden Sie außerdem schonende Seife und keine Bürsten oder Peelings, die die Haut reizen.

 

 

 

 

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