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Tipps für den guten Kinderschlaf

Nichts ist so erholsam wie eine gute Portion Schlaf, auch wenn Kinder das leider oft ganz anders sehen. Ein strukturierter Alltag und liebevolle Rituale helfen ihnen, abends Ruhe zu finden.

 

Während des Schlafs schüttet der Körper Wachstumshormone und einige Antikörper für den Immunschutz aus. Beides ist zwar besonders für die Kleinen wichtig. Doch fällt es ihnen oft schwer, nach einem langen, aufregenden Tag Ruhe zu finden. Einschlafrituale mit Vorlesen, Singen oder auch Beten helfen ihnen bei der Reise in den Schlaf, die für sie einen vorübergehenden Abschied von den Eltern bedeutet.

 

Auch ein geliebtes Kuscheltier kann Vertrauen schaffen, ebenso eine nur angelehnte Tür zum beleuchteten Flur oder die von Ferne leise hörbaren Stimmen der Eltern. Damit sich das Kind nicht ängstigt, wenn es nachts einmal aufwacht (was regelmäßig geschieht und völlig normal ist), ist es hilfreich, wenn das Kleine nicht „nebenbei“ einschläft: Ein Baby, das beim Stillen an Mamas Brust oder beim Kuscheln auf Papas Schoß wegdöst, reagiert leicht verängstigt, wenn es merkt, dass es auf einmal allein im Bettchen liegt.

 

Kinder, die tagsüber viel Bewegung haben und mindestens ein bis zwei Stunden an der frischen Luft spielen können, tun sich abends mit dem Einschlafen leichter. Gut ist auch, wenn das Bett des Kindes optisch und akustisch als Ruhezone erkennbar ist. Um den Schlafplatz herum sollten keine angefangenen Puzzles oder Ähnliches mehr liegen. Auch das Abendessen sollte eher schmal als üppig ausfallen und die Temperatur im Schlafzimmer nicht höher als 16 Grad betragen, wenn möglich bei gekipptem Fenster.

 

Last but not least: Schlafengehen darf niemals als Strafe gelten, sonst verbindet das Kind das Schlafen mit etwas Negativem. Stattdessen sollte das Bett immer ein kuscheliger Ort sein, an dem man Bilderbücher ansehen, Musik hören oder auch kuscheln kann.

 

 

 

 

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