©Prostock-studio_AdobeStock

 

Lebensqualität durch Fitness

Sport ist eine feine Sache und Bewegung sowieso. Doch um beweglich zu bleiben, braucht es auch Elastizität. Sich selbst die Schuhe zubinden oder die Fußnägel schneiden, sich auf dem Rücken kratzen, wenn es juckt oder eine Tasse vom obersten Regalbrett holen – das alles ist eine Frage der Beweglichkeit. Sie trägt viel zur Lebensqualität bei.

 

Körperliche Bewegung ist eine Voraussetzung, um elastisch zu bleiben. Denn unterforderte Muskeln, Sehnen und Bänder versteifen. Viele Menschen glauben, das sei eine Frage des Alters. Dem ist nicht so. Es ist eine Frage des Trainings. Schlappe, aber auch verkürzte Muskeln führen dazu, dass der Körper seine Beweglichkeit einbüßt. Oder dass Fehlhaltungen entstehen, die sich zunehmend selbst verstärken und immer mehr körperliche Beschwerden nach sich ziehen. Körperliche Fitness ist aber mehr als Kraft und Ausdauer. Auch Beweglichkeit und Koordination gehören dazu. Denn das alles wird dem Körper im Alltag abverlangt.

 

Dranbleiben heißt die Devise

Dehnung und Stretching leben von Kontinuität und kommen aber im Alltag oft zu kurz. Sie sind grundsätzlich in jedem Alter möglich und die Übungen sollten möglichst regelmäßig mehrmals pro Woche ausgeführt werden. Anfänger beginnen mit 2–3 Übungstagen pro Woche, Fortgeschrittene dürfen auch häufiger oder sogar täglich. Meistens reichen dafür 15–20 Minuten. Werden die Einheiten fest in den Tagesablauf eingeplant, werden sie schnell zur Routine. Das ist in diesem Fall wünschenswert, denn dann fällt es leichter, dran zu bleiben und regelmäßig zu üben.

Es braucht dazu weder eine teure Ausrüstung noch komplizierte Trainingsgeräte. Eine einfache Bodenmatte reicht. Geeignete Übungen für jede Körperpartie finden sich beispielweise im Internet. Wer Angst hat, Fehler zu machen, kann sich entsprechende Übungen auch von einem Physiotherapeuten zeigen lassen und diese dann selbstständig zu Hause durchführen. So bleibt der Körper beweglich, die Haltung aufrecht und die Lebensqualität hoch.

 

Auch ein Fitter Geist steigert das Wohlbefinden

Geistige Fitness ist fast genauso wichtig wie die körperliche. Denn ein beweglicher Kopf ist eine Voraussetzung für die Teilhabe am sozialen Leben. Wer sich gerne mit anderen unterhält, sollte mitreden können. Da ist es nützlich, informiert zu sein, die Zeitung zu lesen, Radio zu hören, Fernsehen zu schauen oder im Internet zu surfen. Informationen lassen sich in jedem Alter verarbeiten, es ist nie zu spät, etwas dazu zu lernen. Das trainiert das Gedächtnis, das ja mit zunehmendem Alter nachlassen soll – was aber bei geistig regen Menschen seltener der Fall ist. Für die grauen Zellen finden sich zahlreiche Angebote im Internet: Von Memo- und Zahlenspielen über Sudokus und Kreuzworträtsel bis hin zu sonstigen Denksportaufgaben. Die Auswahl ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Manchen Menschen fällt das Ordnen von „Silbensalat“ zu korrekten Wörtern leichter, andere bevorzugen logische Knobeleien. Auch Hobbys, die handwerkliche Fähigkeiten erfordern, trainieren die geistige Beweglichkeit. Denn wer etwas bauen will, muss vorher exakt planen. Davon profitiert auch der Freundeskreis, denn wer freut sich nicht über die selbstgemachten Geschenke eines geschickten Hobbybastlers?

 

 

 

 

Startseite