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Jetzt Arthrose vorbeugen

Häufig wird die Frage nach dem Unterschied zwischen einer Arthrose und Arthritis gestellt. Bei Arthrose wird der Gelenkknorpel abgebaut, was in Folge zu einer Veränderung der Knochen führt und damit langfristig zur Zerstörung der Gelenkfläche. Unter einer Arthritis versteht man eine Gelenkentzündung. Zwischen beiden Erkrankungen besteht insofern ein Zusammenhang, als eine Arthrose zu einer Arthritis führen kann und umgekehrt eine nicht behandelte Arthritis den Gelenkverschleiß noch verstärkt.

 

Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit der Gelenkknorpelabnutzung, aber grundsätzlich kann jedes Gelenk verschleißen, über 40 verschiedene Arthroseformen sind bekannt. Am häufigsten sind jedoch die Gelenke betroffen, die am meisten belastet werden, wie Knie- oder Hüftgelenke und Schulter, aber auch die Fingerendgelenke oder die kleinen Wirbelsäulengelenke. Arthrose lässt sich nicht heilen. Schäden am Knorpel sind nicht wieder umkehrbar. Trotzdem kann man einiges dafür tun, eine Arthrose zu bremsen oder vielleicht sogar zu stoppen. Je höher das Körpergewicht, umso mehr Last ruht auf den Gelenken, die ohnehin schon genug strapaziert werden – Knie und Hüfte. Erste Maßnahme bei einer beginnenden Arthrose ist deshalb Gewichtsreduktion und damit mehr Augenmerk auf die Ernährung. Tierische Fette und Eiweiße sollten reduziert werden, Seefische dagegen zwei- bis dreimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Ihr hoher Gehalt an marinen Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA) wirkt sich positiv auf die Gelenkgesundheit aus, Gleiches gilt für die antioxidativen Vitamine C und E. Weiteres Schwerpunktthema: Bewegung.

 

Auch wenn es oft wehtut: Bewegung ist die Grundlage für die Knorpelernährung. Gelenkschonende Bewegungsformen, Gymnastik und Dehnübungen gehören darum mit auf den Therapieplan.

 

 

 

 

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