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Der nasskalte Herbst:

Eine Herausforderung für Rheumatiker

Wenn es draußen diesig, kalt und ungemütlich wird, machen sich allerlei Zipperlein bemerkbar. Zusätzlich zum verdunkelten Gemüt zwickt es, zieht es, knackt und kracht es dann regelrecht. Besonders schlimm ist diese klimatische Umstellung für Rheumatiker. Woran liegt das? Und wie können Betroffene Väterchen Frost und seinen Boten die Stirn bieten?

 

Manchmal verbergen sich hinter einem Namen viele Gesichter. So ist es auch bei Rheuma: Unter diesen Oberbegriff fällt eine ganze Reihe von Erkrankungen des Bewegungsapparats, die fast immer mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. Häufig ist das Skelett, vor allem die Gelenke und der Knorpel, betroffen. Generell können aber auch die Muskeln, Sehnen und Bänder sowie die Nerven, Gefäße und die meisten Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Die am weitesten verbreitete Form ist die Rheumatoide Arthritis. Allerdings kann der Arzt diese gerade im Anfangsstadium, wenn die Symptome nicht über Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder leichtes Fieber hinausgehen, manchmal nur schwer erkennen. Eindeutiger wird es, wenn sich die Erkrankung durch eine Schwellung der Gelenke und die damit einhergehenden Schmerzen bemerkbar macht. Verantwortlich hierfür ist eine Entzündung der Gelenkinnenhaut, der Sehnenscheiden und/oder der Schleimbeutel, wodurch die betroffenen Gelenke nicht mehr ausreichend geschmiert sind. Die Gründe für eine Rheumatoide Arthritis sind bisher noch nicht endgültig erforscht. Vermutlich spielen dabei aber vor allem Autoimmunprozesse eine Rolle, durch die das Immunsystem das körpereigene Bindegewebe innerhalb der Gelenke bekämpft.

 

 

 

 

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