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In der kalten Jahreszeit nehmen die Rheumabeschwerden zu

Wie für jeden Menschen gilt auch für Rheumatiker im Herbst und Winter: Die richtige Kleidung schützt vor Krankheit bzw. Beschwerden. Je nach Witterung sind wasser- und winddichte Kleidung sowie Schal und Mütze Pflicht. Gerade bei rheumatischen Beschwerden in den Händen können Handschuhe helfen.

 

Nasse oder durchschwitzte Kleidung sollte schnellstmöglich ausgezogen werden, denn gerade feuchte Kälte, wie sie typisch für herbstliches Regenwetter ist, kann rheumatische Beschwerden verschlimmern. Trockene Kälte, z.B. in der Kältekammer, kann dagegen sogar hilfreich sein. Generell gilt jedoch: Bloß nicht einigeln, sondern für Bewegungsreize sorgen. Hierdurch wird die Produktion der wichtigen Gelenkflüssigkeit angeregt, die Beweglichkeit wird gefördert, der Muskelabbau gestoppt und die Knochen gestärkt. Dabei muss es auch gar nicht der Spaziergang durch den Herbstwald sein, auch ein Fahrradergometer, ein Laufband oder eine Rudermaschine können helfen. Oder Sie wählen den Königsweg für die Gelenke und gehen schwimmen. Das sorgt nicht nur für die nötige Stimulation, sondern ist gleichzeitig auch besonders gelenkschonend.

Übrigens: Rheumapatienten, die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken, sind anfälliger für Infekte. Eventuell sind hier zusätzliche Impfungen angebracht. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber!

 

 

 

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