©cochlea-implantat_med-el

 

Entlastung für den Weihnachtsmagen

So schön Weihnachten gemeinsam mit den Lieben auch ist: So manchem schlägt es doch ganz schön auf den Magen. Denn an den Feiertagen essen die meisten zu süß, zu fettig, zu kalorienreich und vor allem schlicht und ergreifend zu viel.

Wenn im Verdauungstrakt alles im grünen Bereich ist, nehmen wir Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse kaum wahr. Das kann sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig ändern, wenn etwas nicht stimmt. Gründe dafür sind oft Infektionen oder Stress sowie – gerade nach den Weihnachtstagen – zu viele und schwer verdauliche Speisen oder Getränke.

 

Fette Enten oder Gänse, Wintergemüse wie Kohl, viel Süßkram und selbst der vermeintlich entlastende Verdauungsschnaps können schon einmal schwer im Magen liegen. Die Symptome sind vielfältig und reichen von Völlegefühl über Verstopfung bis hin zu Bauchkrämpfen oder Übelkeit. Da ist es gut zu wissen, dass es gegen alle diese Beschwerden gut verträgliche und wirksame Medikamente aus der Apotheke gibt.

 

Dennoch wächst nach der Schlemmerei der Wunsch, seinem Weihnachtsmagen einmal etwas Urlaub zu gönnen. Und hierfür gibt es einige Tipps, die sich leicht umsetzen lassen. Denn ob eine Mahlzeit bekömmlich ist oder nicht, hängt schon von der Zubereitung ab. Frittierte oder in Fett gebackene Speisen beschäftigen Magen und Darm zum Beispiel deutlich länger als gedünstete und gekochte Mahlzeiten oder Joghurt. Auch Alkohol tut dem Körper weit weniger gut, als sich das viele Liebhaber guter Weine oder edler Spirituosen erhoffen. Nach neuesten Studien schützt nämlich das tägliche Glas Rotwein die Gefäße nicht so sehr wie lange behauptet. Auch das Schnäpschen nach dem Essen hilft wenig, fordert der für die Entgiftung zuständigen Leber aber so einiges ab.

Positiv wirken sich dagegen ballaststoffreiche Lebensmittel und ausreichendes Trinken von Säften und Wasser aus. Grundsätzlich sollte man sein Essen nicht hinunterschlingen, sondern lieber lange und genüsslich kauen. So isst man nicht nur etwas weniger.

 

Bereits im Mund beginnt auch die Verdauung durch die Zerkleinerung der Speisen und den Zusatz von Enzymen aus dem Speichel, die die weitere „Verarbeitung“ durch den Körper vorbereiten.

 

Etwas irreführend ist übrigens die Volksweisheit, dass man nach dem Essen ruhen oder tausend Schritte tun sollte. Das Ruhebedürfnis kommt einfach nur daher, dass der Verdauungstrakt dann deutlich mehr Sauerstoff und damit Blut braucht, um gut zu funktionieren. Und das steht dann anderen Körperbereichen wie insbesondere dem Gehirn nicht mehr in so üppiger Menge zur Verfügung wie sonst. Dann fühlt man sich müde. Bewegung ist dagegen immer gut. Denn sie hilft nicht nur,  lästige Pfunde loszuwerden, sondern stärkt zusätzlich den Kreislauf.

 

Dennoch muss man natürlich selbst nach Weihnachten nicht auf alles verzichten. Das richtige Maß ist auch hier die beste Voraussetzung für unser Wohlbefinden.

 

 

 

 

Startseite